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Wenn Werbung wirklich nervtWerbung muss sein und wer nicht wirbt, stirbt. Ja, so ist das und irgendwo entwickelt sich auch ein Einsehen. Doch zuviel ist zuviel und wenn es noch so schick verpackt daherkommt. Als Internet’ler ist man schon eine Menge gewöhnt und täglich lernt man dazu. Doch wer seinen Augen nichts Besonderes antut und ordinäre Kanäle frequentiert, reißt die Augen in den Werbepausen immer weiter auf.

Kaum eine TV-Reklame erscheint, ohne den unübersehbaren Hinweis, dass die Firma, das Produkt oder zumindest die Bestellmöglichkeit auch per Facebook vorhanden ist. Darauf muss man erstmal kommen. Da ist schlagartig eine Einigkeit erkennbar, die ansonsten nicht enden wollende Gesprächsrunden erforderlich machen. Hier – in der TV-Werbung – ist der Blick in des Nachbars Schulheft kein Götzendienst, hier wird Breite Front deklariert, bliebe die Frage für wen.

Facebook als Treff- und Mittelpunkt des WWW? Das wäre also der Anfang einer bildschirmbekleckernden Reklame? Käme nicht als Nächstes Google + (Google plus)? Und dann noch dieser und dann noch jener, denn man will Allen gerecht werden und der Zuschauer hat ein Recht auf Information.

Das schnöde Einblenden der eigenen URL und das dortige Einpflegen entsprechender Verweise ist also nicht mehr „in“. Jetzt muss man unter Weglassung der eigenen Domain zeigen, dass man in den Social’s auch vertreten ist.

Darauf hat der Zuschauer ganz bestimmt gewartet!

Angesichts der Tatsache, dass selbst nach mehr als 20 Jahren WWW manche Unternehmen den Weltrekord in Zurückhaltung gewinnen werden, wirkt die optische Erwähnung div. Social-Portale in der Fernsehwerbung ein wenig anachronistisch, verwirrend und keinesfalls informativ. Beileibe ist (selbst nach mehr als 20-jähriger Existenz des WWW) noch nicht jedem Zuschauer das blaue Icon mit dem kleingeschriebenen „f“ ein Begriff.

Findet hier eine pädagogische Maßnahme statt? Soll der Unwissende zum Wissenden erzogen werden und das per TV-Reklame? Warum nicht, wenn’s dann klappt.

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