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Wie viele Beine gehen in die Stadt?Genau genommen gehen Null (in Zahlen: null) Beine in welche Stadt auch immer. Wenn von Gehen die Rede ist, spricht man selbst seitens der Orthopäden von Füßen, weniger von Beinen. Die Frage ist demnach irreführend und geht maximal als Fangfrage durch. Genau genommen wäre gleichsam zu klären, um welche Stadt es sich handelt. Evtl. ist es sogar eine Großstadt oder vielleicht doch nur ein Dorf.

Wenn schon der Unterschied zwischen „gehenden Beinen“ und tatsächlich gehen könnenden Füßen nicht klar und ernsthaft wird, dann hätte man beim Rest berechtigte Zweifel. Jesus ging übers Wasser, steht geschrieben. Aber er ging doch bitteschön nicht mit den Beinen! Wenn ein solch gestapelter Unsinn etwas mit Bildungsfernsehen zu tun hat, dann gute Nacht Marie.

Und wie es das Leben so will, kommen diesen in die Stadt gehenden Beinen auch welche entgegen. 47 Millionen einarmige Banditen aus der Redaktion, 9 shopping-geile Tussen mit ihren jeweils 6 Blagen und das macht dann zusammen? Nun? 439,5? Da lacht ja das Geflügel! Lesen Sie diese depperte Frage noch mal in aller Ruhe durch und plötzlich sollte es auch Ihnen dämmern. „Wie viele Beine gehen in die Stadt?“ Nun?

Wie viele Beine, den in die Stadt humpelnden entgegenströmen, ist doch völlig wurscht! Es geht doch um jene, die in die Stadt gehen, um nüscht anderes. Capito? Geschnallt? Alles bongo?

Diese Call-in-Shows sind der Hammer. Ob es Automarken mit O (z. B. Volkswagen) vor der Erfindung des Feuers sind oder die Frage nach gehenden Beinen, man kann sich bloß den Bauch vor Lachen halten, angesichts der Mühe, die sich die Damen und Herren Moderatoren dort geben. „Nennen Sie bitte keine Modelle, wie z. B. den Fox, denn der/die/das war ein Modell von VW. Also nur Marken, keine Modelle…“

Gottlob sagt man „Modelle“ und nicht etwa „Models“, sonst käme Heidi Klum auf den Plan und das muss nicht immer gut enden.

http://youtu.be/SbyAZQ45uww

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