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Ein Hund kam in die Küche…und stahl dem Koch ein Ei, da nahm der Koch den Löffel und schlug den Hund entzwei.“ Klar, das kennt man, da summt man sofort mit. Mir gehen diese Sachen wochenlang im Kopf umher und werfen Fragen auf. War es ein Mischling oder war es ein reinrassiger Hund? Hunde sind als Wachhund, Jagdhund oder als Schoßhund bekannt, weniger jedoch als Eierdiebe.

Beim Ei handelte es sich – meiner Ansicht nach – nicht um ein angewachsenes Körperteil, sondern um ein Lebensmittel, welches ein Huhn spendierte. Der Vierbeiner schnappte demnach wahllos zu, woraufhin sich übelste Konsequenzen ergaben, denn der Koch griff nach dem Löffel. Er griff nicht nach irgendeinem Löffel, sondern nach dem Löffel, evtl. besaß er bloß den einen, von dem er sich im Nu zu trennen Willens war. Wie unsportlich.

Warum nahm der Koch kein Messer? Lag der Löffel etwa günstiger, weil er ihn just benutzte? Also stand Eintopf auf der Speisekarte, was sonst. Und überhaupt: wie-zum-Geier gelangte der Hund in die Küche? Wenn die Türe aufstand, war Winter. Im Sommer ist die Türe zu, allein der Fliegen wegen. Der Köter musste demnach Kohldampf haben, im Winter, wo es draußen bitter kalt ist. Ihn zog es also ins Warme, in die Küche, dort liegen Lebensmittel herum, in diesem Falle ein Ei.

Der Löffel macht mir zu schaffen. Mit welcher Wucht muss dieser Löffel den Hund getroffen haben, sodass er entzweite? Eben. Überdies weiß man aus der Mathematik, dass sich sogar 3 Personen entzweien können. Schau an. Und… was war nachher mit dem Ei? Hier weist das Volksgut starke Defizite auf. Eier stehen offensichtlich nicht so hoch im Kurs. Es sei man ist ein Huhn, dann schon…

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2 Responses to “„Ein Hund kam in die Küche…”

  1. stefanie sagt:

    *lach* sehr schoen! ich kenne es aber so: „ein Mops kam in die Kueche…“, also ganz klar ein Rassehund, aber ich frage mich woher die anderen Moepse so schnell kamen um ihn zu Grabe zu tragen?…. ;-)… schoenes Wochenende! LG Stefanie

  2. Lutz Spilker sagt:

    Hallo stefanie,

    ja, es gibt offenbar etliche Versionen dieses Stückes und aus allen geht der Hund als Opfer hervor. Man fragt sich, wer sich das ausdenkt…

    lG
    Lutz

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