Adel vernichtet.Wiese und Mais so weit das Auge reicht. Der Blick aus dem Küchenfenster bringt andere Luft zum Vorschein. Hinten am Wald, wo sich die Wege kreuzen und der Staub der Kutsche des Grafen Hase und Igel Gute Nacht winken, da soll es geschehen sein. Niemand sonst ist allerdings dieser Ansicht. Und der Bruder? Steckt er dahinter? Charmant ist er schon, aber vielleicht auch gerissen. Hinter der gebügelten Tapete steckt oft ein harter Kern. Ließ sich die junge Herrin dadurch täuschen?
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Der Fluch des 7. TagesNoch bis zum heutigen Tage gehört der Spruch „am siebten Tage sollst du ruhen“ zum offiziellen Erziehungsprogramm der zivilisierten Welt. Und so liest der Beweispflichtige laut vor, was im Alten Testament verewigt wurde: „Sechs Tage sollst du arbeiten und am siebten Tage sollst du ruhen.“ Der Glockenschlag zum länger Schlafen, der Tag des Herrn und der Tag des Frühschoppens.
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Ein AusnahmetalentAusgestorben sind sie. Die völlig normalen Menschen. Die sich morgens auf dem Weg zur Arbeit niesend oder hustend, falsch pfeifend oder daneben singend bemerkbar machen. Die zehn Daumen zu besitzen scheinen und über runde, völlig tanzunfähige Füße verfügen. Die bei der Tauglichkeitsprüfung zum Benutzen einer Rolltreppe durchfielen und eine Sackkarre nicht von einem Rasenmäher unterscheiden können. Einen USB-Stick von einem Ladyshave ebenso wenig.
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Die vierte Macht: Das NetzDie klassische Aufteilung des Staates, als Synonym des gemütlichen Beisammenseins und als Hort des allgemeinen Aneinandervorbeilebens, in der beschaulichen Atmosphäre eines ungeheizten Behördenflurs bekommt eigenwilligen Zuwachs. Wie einladend erscheint jetzt das zentrale Möbel der eigenen vier Wände namens Sofa, Mehrsitzer oder auch Couch, das vor dem nüsschenschwangeren Schleiflacktisch aus Schweden Eintracht mimt.
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Wenn das Fernweh dreimal jodeltAls unbeschreiblich verzückt erscheinen immer wieder die, ins Staunen versetzte Gesichter jener, welche von der schier unerschöpflichen Sprachvielfalt eines Hape Kerkeling verblüfft werden. Dabei spricht er diese Sprachen nicht; er ahmt sie bloß nach, wie er selbst sagt. Seis drum, die Begeisterung ob der Verblüffung ist es. „Er spricht besser holländisch, als ich deutsch“, behauptete Rudi Carrell seinerzeit und hatte recht.
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Stadt, Land, FlussHaste was, biste was. Oder wie der Germanist sagt: Hast du etwas, dann bist du auch etwas. Der Mathelehrer sagt dann: haste also nüscht, dann biste ooch nüscht. Wohingegen der Geographielehrer meint, dass es das so, dort wo er lebt, nicht gibt, und nur dem Kommentar des Historikers weicht, der zum wiederholten Mal behauptet, dass es derlei früher sowieso nicht gab und ein allgemeines Kopfnicken auslöst.
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Wie wird man Hellseher – der Blick in die ZukunftWahrscheinlich ist es die Neugier im Menschen. Der Drang nach Wissen und Erfahrung. Nicht selten geht es auch um Schnelligkeit, denn als Erster mit einer Meldung oder einem Resultat aufwarten zu können, erweist sich oft als richtungweisend. Leider wird Spekulation gnadenlos dem Wissen vorgezogen und nicht immer kommt der Berg wie ein dressierter Hund zum Propheten, also geht der Prophet zum Berg.
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Die Beine der ElfenEs ist erschreckend sich ein einziges Mal bildhaft zu machen, aus welchem Material die Beine der Elfen wirklich bestehen, nämlich aus Elfenbein. Es hält wacher als ein Energiedrink mit Depotwirkung. Der Radius der Augen nimmt spielend um das Doppelte zu, die Sehkraft leider nicht. Und dann betritt die Frage aller Fragen die Szene. Warum werden Elfen niemals zwölf?
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Schuld allein ist die ApfeltascheAb eines gewissen Alters lernen Männer die quotengeförderten Personen dieses Planeten kennen: man nennt sie Frauen. Frauen verfügen – nach Ansicht vieler Männer – über den Betriebsmodus „nerv“ und der lässt sich leider nur kurzzeitig ändern. Wie ein sich selbst justierender Kompass fällt die Weiblichkeit nach vermeintlich gewieften Ablenkungsmanövern wieder in den Ausgangszustand zurück. Langzeitversuche eines gewissen „Al Bundy“ scheiterten jäh und ermunterten bislang keinen zweiten Kandidaten.
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Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?Diese Frage stellten sich Generation von kleinen Buben und Mädels zu einer Zeit, als man über die politisch korrekte Form, hinsichtlich der Bezeichnungen unserer ausländischen Nachbarn aus Nah und Fern, noch keine Zeit hatte, nachzudenken. Ebenso dachte auch niemand ernsthaft darüber nach, ob es sich bei jenem besungenen „schwarzen Mann“ nicht evtl. um den Schornsteinfeger handeln könne, einen Mann im Taucheranzug, den Oberkellner oder den örtlichen Bestattungsunternehmer, der sich schon um Oma kümmerte.
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Kaffeekapseln – Portionierter LuxusEndlich haben sie auch den Letzten erreicht und endlich profitiert auch die Industrie, vom Verkauf der erforderlichen Geräte. Kleine farbige aromatische Kapseln in allen erdenklichen Geschmacksnuancen erreichen mehr und mehr den Verbraucher, den Kaffeeliebhaber und den anspruchsvollen Genussmenschen. Das einstige Jedermannsgesöff aus der Thermospulle erlebt eine Revolution auf den Geschmacksknospen des wahren Kenners und Genießers.
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Winnetou und der SchierlingsbecherIn der Zukunft wird sich eine Retrospektive auf die momentane Zeit erheblich einfacher darstellen. Alles wird heutzutage dokumentiert, fotografiert und digitalisiert. Biometrik scheint das Zauberwort der Stunde zu sein und selbst subkutane Supporte finden Akzeptanz. Geburten, wie auch Todestage, werden minutengenau verzeichnet und Konterfeie existierender Zeitgenossen werden katalogisiert. Postume Spekulationen entlarven sich als überflüssig, zumal sich selbst die Datenbanken lokaler Redaktionen ergiebiger erweisen, als der schnatterhaft spekulative Klatsch früherer Epochen.
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Die Geschichte des Selfie-StickDie menschlichen Arme sind naturgemäß körpergerecht und schlurfen nur noch selten mit dem Handrücken am Boden. Kratzspuren in dieser Körperregion lassen ergo einen Katzenliebhaber erkennen, weniger einen Hobbit. Die Tatsache, dass es sich bei einem dieser Fotoapparate, welcher für Selfies verantwortlich zeichnet, um ein mobiles Telefon handelt, kommt oftmals zu kurz.
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Wenn sich die Sonne verfinstertDass sich am 20. März des Jahres 2015 eine Sonnenfinsternis ereignete, wusste man schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Dennoch fand ein ungeahnter Kaufrausch auf spezielle Brillen, welche das Spektakel, ohne Sehschäden davonzutragen zuließ statt. Es erinnerte ein wenig an das alljährliche Weihnachtsfest, welches nicht nur stets an denselben Kalendertagen stattfindet, sondern schon zu Jahresbeginnen bekannt ist.
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So was kann man doch nicht schreiben!Immer wieder bekomme ich per Email die Ansichten der Leser meiner Texte zugesendet. Darauf bin ich sehr stolz. Darauf kann ich reagieren und auch darauf, dass man mir ehrlich begegnet. Oftmals lese ich dann, dass irgendjemand mit einer, der von mir getroffenen Darstellungen, Äußerungen oder gar Verunglimpfungen nicht einverstanden ist und ich es doch zu ändern hätte, weil man so was doch nicht schreiben kann.
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„Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.“
Mark Twain (1835-1910), eigentl. Samuel Langhorne Clemens, amerik. Schriftsteller