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Meuterei auf der BountyJahrelang befährt er schon die Weltmeere und jahrelang ist er immer nur für kurze Zeit daheim. Aus jedem Land, in dem sein Schiff vor Anker ging, schickte er seinen Lieben eine Postkarte. Mittlerweile nahmen sie schon eine ganze Wand ein.

Seine freie Zeit an Bord verbringt er am liebsten mit dem Bau von sogenannten Buddelschiffen. Diese recht fummelige Beschäftigung erfordert eine Menge Ruhe und Konzentration. Wahrscheinlich fertigte er bereits über ein Dutzend dieser fragilen Objekte und deponierte sie in seiner Kajüte.
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Einmal ist keinmal …Im Moment habe ich mich hingesetzt, den Stuhl ordentlich an den Schreibtisch gerückt, um den Text, der bereits fertig in meinen Gedanken existiert, zu tippen und zu publizieren. Doch mir fehlte noch der Header … also die Überschrift. „Einmal ist keinmal“, wollte ich titeln, aber dann war ich mir plötzlich nicht mehr sicher.
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Der sprechende KeksSo wie jeden Tag, führte ihn sein Weg von der Arbeit direkt in dieses gemütliche Café, in dem er sich an seinen angestammten Platz setzte und der Gewohnheit entsprechend einen – wie er es nannte – Feierabendkaffee zu sich nahm.
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Der SchaufensterbummelLangweilig wurde es nie. Schaufensterbummel nannten sie ihren Rundgang der dienstlichen Art. Mitten in der Nacht führte sie ihr Weg tagtäglich durch die hell erleuchteten Ladenpassagen der Innenstadt und vorbei an den abwechslungsreich und bunt dekorierten Schaufenstern der großen Kaufhäuser.
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Das Fell des MaulwurfsBis auf einige wenige Überlebende, raffte ein apokalyptischer Atomkrieg die gesamte Menschheit dahin. Irgendwann war er jedoch vorbei und es bestand keine akute Bedrohung mehr. Die Wenigen, welche die Katastrophe unterirdisch überstanden hatten, blieben der Zukunft erhalten und bevölkerten die Erde ein weiteres Mal.
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Mehr Zeit

Mehr ZeitNein, es wird sich keinesfalls um die astronomisch bedingte Dauer oder die mathematische Berechnung von Zeit handeln, die für jeden Menschen die gleiche Bedeutung hat und allein schon darum nirgendwo geändert werden kann.
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Freiheit … (Kunst und Schuld) …… besteht letztlich auch darin sich so entscheiden zu können, wie es gerade gefällt. Moment … hier geht es doch gar nicht um das oder den Gefallen, sondern um die Entscheidung und die sollte nicht von irgendwelchen Stimmungsschwankungen, Zeitgeistern oder vermuteten Gefälligkeitsbekundungen Dritter abhängen. Stellt eine Oper nur dann etwas von Wert dar, wenn der Schlussapplaus ein Heftiger war?
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Peitsch mich – ich bin das WürstchenDas Jahrhundert konnte noch mit einer 1 notiert werden und die ersten Jahre der ’90er begannen. Die verebbte „Neue Deutsche Welle“ ließ so manchen Fuß nass werden, doch einige andere blieben davon völlig unbenommen. In meinem Studio wurden seinerzeit die Vorproduktionen geschaffen, die – nachdem sie überarbeitet worden waren – es in die Öffentlichkeit schafften.
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Ins Wasser geschriebenWenn man als Produzent den Text auf das Playback singt, um dem tatsächlichen Interpreten lediglich die Singmelodie, die Einsätzen und einige andere Eigenheiten vermitteln möchte, kommt das dabei heraus, was sich dann „ein wenig“ schräg anhört.
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Der liebe Gott

Der liebe GottUnd dann beginnt er, dieser verhohlene Vorwurf, dass Gott all die Dinge zulässt, die mit den Attributen ›grausam und ungerecht‹ versehen werden könnten. Er, der er doch als gerecht gilt – aber gleichzeitig auch als gütig, tolerant und wohlwollend. Das macht ihn aus?
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Das sonderbare Geschenk des TaufpatenKauzig war immer das richtige Wort, wenn es darum ging, Onkel Alfred zu beschreiben und genau genommen war er gar nicht Fabians Onkel, sondern sein Großonkel. Schrullig wäre auch noch ein passender Ausdruck gewesen, der ihn charakterisiert hätte. Seine Stimme klang knarzig und jeder war stets froh darüber, dass er allgemein sehr wenig sagte.
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Der Glücksbringer

Der GlücksbringerSo wie er jeden Tag das Haus verließ, ging er auch an diesem Morgen schon sehr früh zur Arbeit und das tat er bereits seit etlichen Jahren.

Melvin war als Straßenkehrer der städtischen Betriebe beschäftigt und mit seinem Job sehr zufrieden. Auf ihn war Verlass und auch seine Pünktlichkeit war geradezu sprichwörtlich.
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Die beleuchtete DunkelheitAugenscheinlich war schon lange niemand mehr dort. Die Spinnweben an der Türe ließen darauf schließen. Der Lichtschalter funktionierte nicht. Vielleicht befand sich gar keine Glühbirne in der Fassung.
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Doisenbergs Erbe

Doisenbergs ErbeAls Lieblingsneffe erbte er das gesamte Vermögen des alten Grafen Gottfried von Doisenberg. Andrews Traum war es immer schon, ferne Reisen zu unternehmen, um den Geheimnissen der alten Pharaonen auf die Spur zu kommen.

Seit dem frühen Tod seiner Eltern, wohnte er bereits seit Kindesbeinen auf dem Anwesen des Erblassers und ersetzte dort unfreiwillig die Lücke, die ein Sohn des Grafen gefüllt hätte, wäre er jemals verheiratet gewesen.
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Das falsche SandmännchenWie an einem Fallschirm hängend, segelte das bloß faustgroße Kerlchen aus der Baumkrone zu Boden und hielt sich dabei nur an zwei Blättern fest.

Rings um ihn herum sah er Bäume. Er befand sich mitten im Wald. In weiter Ferne quoll Rauch aus den Kaminen der Häuser und in diese Richtung marschierte er.
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