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JUNGBRUNNEN - DIE SCHWERE DES VERBRECHENS - Kapitel 17 – Wir sind Kannibalen

Jungbrunnen – Die Schwere des Verbrechens

komplett – gratis – ungekürzt
Das ganze Kapitel 17: Wir sind Kannibalen

Karl hörte Bernhard sprechen und verfolgte jedes seiner Worte, denn zu keinem anderen Zweck war er schließlich da.
Dann begann er zu überlegen, denn die bereits gehörten Worte über Adoptionen und des damit verbundenen Verkaufs eines Individuums ließen ihm keine Ruhe. Es erschien ihm wie Sklavenhandel.
Die Tatsache, den gesamten Umstand bloß mit einem anderen Namen versehen zu haben, täuschte ihn nicht über den wahren Charakter des Geschehens weg. Es gestaltete sich nach wie vor wie ein Handel auf einem Marktplatz und die Ware hieß nach wie vor ›Mensch‹.
Die Tatsache, aufgrund wessen Willens dieses Geschäft zustande kam, war nicht von Relevanz. Ein Dasein wurde der Gewalt einer anderen Existenz untergeordnet und somit seiner eigenen Entscheidungsfähigkeit beraubt. Nun konnte es gedeihen oder verderben, sich unterordnen, zweitrangig und besiegt fühlen oder aufbegehren und sich einer möglichen Konsequenz ausliefern.
„Wenn dem so wäre“, überlegte Karl, „welcher Konsequenz habe ich mich dann ausgeliefert? Zu morden? Immer wieder?“ War sein Lohn die Befreiung der eigenen Pflichterfüllung? War seine Ersparnis die Ermanglung der Erduldung einer Schmach, beim Scheitern des Versuchs einen möglichen Erfolg zu erreichen? Gar eines geforderten oder eines erwarteten Fortschritts? Befände er sich so gesehen nicht vielleicht sogar in der vorteilhafteren Position?
Karl schmunzelte in sich hinein und lauschte mit ungebrochener Aufmerksamkeit.
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Jungbrunnen - Die Schwere des VerbrechensEs ist der wahrscheinlich älteste Traum der Menschheit: Ewige Jugend und das Bemühen ein Stückchen Unsterblichkeit zu erlangen.

Der Jungbrunnen.

Quell einer bleibenden Jugend und Erhalt der Vitalität. Ein sich ständig wiederholender Traum, ein unerfüllter Wunsch mit scheinbarer Unerreichbarkeit. Das Motiv unzähliger Gemälde und das Thema zahlloser Schriften.

Ein Bad, ein Elixier, eine Weise oder eine Magie. Gleich was es ist, es soll bloß das gewünschte Resultat erzielen. Einfach, ertragbar, entsprechend und dienlich.

Unerwartet findet Bernhard von Lotritz die Rezeptur dazu in einem alten Buch und ist erschrocken, denn die Erlangung der ewigen Jugend verlangt ungeahnt große Opfer. Allem voran muss immer wieder ein Mord geschehen.

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Die Rache der MärchenwesenIrgendwann sitzt ein Zeichner an seinem Schreibtisch und entwirft ein Wesen. Dieses Wesen lebt in einer Geschichte. Es spricht, es atmet und es handelt. Aber es ist bloß eine Fantasie. Ist es das?
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Der blaue Dunst

Der blaue DunstDamit beginnt es. Die Synonymisierung der Sache. Es hat fast etwas Liebevolles, Huldigendes und dennoch ist bloß das Rauchen gemeint.

Früher – und dieses Früher ist noch gar nicht so lange her – da galt Rauchen als gesellschaftlich anerkanntes Verhalten. Die „Zigarette danach“ wurde geboren. Passivraucher und Raucherzonen waren unbekannt und der Dampf schuf niemals „schlechte Luft“. Auch nicht in Gegenwart von Kindern. Keuchhusten ist Keuchhusten und Raucherhusten ist Raucherhusten. Da sind sich die Pädagogen einig.
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das Notizbuch

das NotizbuchFühren die schriftlichen Erinnerungen eines alten Kameraden zur Katastrophe?

Unter den alten Sachen, die Kalle zwar erbte, doch nie beachtete, entdeckt er durch Zufall ein Notizbuch, in das sein Großvater all seine Erinnerung an die Erlebnisse im Kriegsgefangenenlager eingetragen hatte.
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Kollegen

KollegenDer plötzliche Tod seiner Frau lässt Kurt zum Detektiv werden.

Doch es liegt überhaupt nicht in seiner Natur. Er gehört zu der ruhigen und unscheinbaren Sorte Mensch, die ein Leben lang der freundlich grüßende Nachbar sein könnte, ohne sich auch nur ein einziges Mal unangenehm bemerkbar zu machen.

Auf einer Betriebsfeier erfährt er allerdings, dass auch die Frauen seiner Kollegen einem plötzlichen Herztod erlagen. Jetzt knüpft er die Gemeinsamkeiten zusammen.

Vielen Ungereimtheiten muss er nun folgen und entdeckt seltsame Übereinstimmungen zu den anderen Morden, die selbst von einem erfahrenen Kripobeamten für Unfälle gehalten werden. Die Spur führt ihn zu einer Gruppe von Cyberterroristen, die seine Heimatstadt erpressen wollten. Sind sie die Täter?

Vielleicht handelt es sich bei all den anderen Vorfällen nicht nur um harmlose Unfälle, sondern um brutale Morde.

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Vroni & die 7 ZwergeVroni & die 7 Zwerge.

Gary und Berti plagt die Langeweile. Der Himmel gerät offenbar nur demjenigen zur Erfüllung, der des Müßiggangs Willens ist und dazu sind die beiden noch lange nicht bereit.

Also landen sie wieder auf der Erde und suchen nach der Zunge des Drachen. Denn …

Vroni schlich sich eines Nachts aus ihrem Gemach in die Schlafzimmer ihrer Eltern und brachte sie um. Ihre Eltern waren keine Geringeren, als das dunkle Grafenpaar, das später auch den Weg vom Himmel wieder zurück zur Erde fand.

Sie selbst floh noch in derselben Nacht, in der sie ihre Eltern umbrachte aus ihrem Zuhause und irrte stundenlang durch den riesigen Wald, bis sie dann endlich bei den 7 Zwergen Unterschlupf fand.

Die Zwerge hüteten indes das Geheimnis um die Existenz eines 8. Zwergs gut. Den lernte sie dann kennen. Gary und Berti ebenso.

Der 8. Zwerg war der Wächter der Zunge des Drachen. Doch er bewachte noch viel mehr, ohne es überhaupt zu wissen.

Das Geheimnis des Hampelmanns.

Die verwöhnte Prinzessin Geneviève bekommt zu ihrem Geburtstag einen Hampelmann geschenkt.

Irgendetwas, so munkelt man im ganzen Land, ist an dem Hampelmann besonders. Was an ihm jedoch besonders sein soll, hat noch niemand heraus gefunden.

Die Prinzessin will es herausfinden, doch plötzlich wird das Spielzeug von der bösen Hexe gestohlen und nur der große Zauberer kann ihr jetzt noch helfen.

Aber auch er weiß nicht wo sich das Haus der bösen Hexe befindet, in das sie den Hampelmann brachte. Er muss eine List anwenden.

Plus mehr als 2 Dutzend unglaubliche, frivole, unterhaltsame, aberwitzige, komische, kritische und schaurige Geschichten.

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Die Grenze aus Glas - Helden der Sonne.Gary befindet sich im Himmel. Dort trifft er wieder auf Berti.

Durch die Erledigung nur eines einzigen Auftrags käme er dem ewigen Leben jedoch erheblich näher.

Die Aufgabe scheint im ersten Augenblick einfach zu sein und Berti will ihm bei der Lösung zur Seite stehen. Sie stehen nicht unter Zeitdruck. Zeit steht ihnen grenzenlos zur Verfügung.

Nun beginnt eine abenteuerliche Reise vom Himmel zur Hölle und wieder zurück.

(Die Grenze aus Glas – Teil 5) Eine abgeschlossene Story!

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iRule

iRule von Lutz Spilker Der Mensch misst Dingen, Umständen, und Zuständen Bedeutungen zu. Menschen können abwägen, beurteilen und ermessen. Manny nicht. Menschen empfinden Angst oder Freude. Manny handelt, entscheidet und reagiert völlig emotionslos, gemäß seinen Programmierungen. Manny erkennt Leben und Nichtleben. Manny ist ein gigantischer Computer und dient ausschließlich der Überwachung.

Jenseits unserer Zeit

Eine Welt in einer anderen Zeit. Ein gigantischer Rechner überwacht alle Ereignisse an jedem Ort und zu jeder Zeit. Jeder legal geborene Mensch trägt einen Chip in sich, der ihm direkt nach seiner Geburt implantiert wird. Dieser Datenfluss ermöglicht die lückenlose Kontrolle des Individuums.

Es herrscht strikte Geburtenkontrolle, denn Leben bedeutet Energie, und die vorhandene Energie wird nur den offiziell Berechtigten zugewiesen. Der Besitz von Energie bedeutet gleichsam Macht. Die größte Macht besitzt, wer über die meiste Energie verfügt. Ein Mann verfügt über die meiste Energie und dieser Mann regiert.

Die Stimulation des Traumempfindens ermöglicht Reisen in die Virtualität, die sich zuvor selektieren lassen. Plötzlich wird eine Leiche in einer dieser virtuellen Welten gefunden und wirft eine Menge Fragen auf. Gegenstände existieren in der Virtualität nicht. Tote Personen schon gar nicht.

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Der Journalist - Abseits der ZeitWegen eines defekten Fahrstuhls entschließt sich der Journalist M. P. Dobermann zu einer Tee-Diät. Er bewohnt die gemütliche Mansardenwohnung eines Hauses in der obersten Etage. Schon kurz nach Beginn der ersten Einnahme des Tees zeigen sich ihm seltsame Erscheinungen.

Dobermann erwartet Hilfe von seinem Arzt.

In der ansonsten recht beschaulichen Stadt ereignen sich drei Frauenmorde. Die Polizei geht jedem Hinweis nach. Dobermann wird festgenommen und eingesperrt. Während Dobermanns Inhaftierung kommt es zum vierten Mord.

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Das Wetter

Das WetterEinzigartig war es, wie sich Friedrich Nowottny am Ende des „Bericht aus Bonn“ mit den Worten „Auf Wiedersehen“ verabschiedete und die meteorologischen Umstände direkt nach seiner Verabschiedung mit den Worten „das Wetter“ delegierte. Danach sprach eine Stimme aus dem „Off“ und eine Karte schob sich auf den Bildschirm.
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Alles stirbt aus

Alles stirbt ausSchenkt man den täglichen Meldungen Glauben, so stehen schweigsame Zeiten ins Haus, denn die E-Mail stirbt aus, telefonieren stirbt aus und besonders beunruhigend wirkte die Meldung, dass die Menschen aussterben. Unglücklicherweise ist die hier gelistete Reihenfolge keinesfalls zutreffend.
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Katholisch oder evangelischWoran ließe es sich erkennen? Zwei gegeneinander antretende Fußballvereine ließen sich an unterschiedlichen Trikots erkennen, aber Glaube? Glaube doch nicht. Gefaltete Hände liefern keinen Hinweis. Glaube findet im Kopf statt, weniger in der Körperhaltung.
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Schroedingers KatzeVielleicht machte er sich bereits im Vorfeld ernsthafte Gedanken, vielleicht war es aber auch eine spontane Eingebung – es wird bei der Vermutung bleiben. Jedenfalls wurde „Schrödingers Katze“ weltberühmt. Ein Tier, welches nie lebte.
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Der Spiegelfechter - Tom war nie Kind. Tom war bloß jünger.Erzählt wird die Geschichte eines Jungen namens Tom. Sie beginnt mit seiner Geburt und endet kurz vor Erreichen seines 18. Geburtstages.

Durch die unerklärliche Häufigkeit der Umzüge von Toms Vater, wechselt Tom ständig seine Umgebung wie zum Beispiel den Wohnort und die Schule.

Er zog quer durch die Republik oder zog man ihn quer durch die Republik?

Tom besucht Internate und auch Erziehungsanstalten. Wohl fühlte er sich nirgendwo dort. Aber das hatte einen anderen Grund.

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