Urlaub von der FreiheitOh ja, edel sei der Mensch, hilfreich und gut, sinnierte einst Dichterfürst Goethe. Oder spottete er? War er heimlich Satiriker? Jedenfalls sagte er es nicht erst neulich, sondern einst. Es ist also schon eine Weile her, das MHD* wäre demnach schon abgelaufen, befände sich auf weisen Worten früherer Epochen ein solches. Was fiele Herrn Goethe zum momentanen Geschehen ein? Was ist augenfällig? Was ist vordergründig? Was darf/kann/muss/will kritisiert werden?
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Und alles begann mit einem hölzernen PferdModemesse? Filmball? Pressetermin bei Hof? Italienische Sportwagen bis zum Horizont. Einige Rolls Royce und Bentleys halten nacheinander vor dem Roten Teppich. Der Wagenschlag wird von livrierten Herren mit weißen Handschuhen und Zylinder geöffnet und sich tief verbeugt, während die Kopfbedeckung sittsam vor der Brust gehalten wird. Niemand scheint die Personen zu kennen, welche den Karossen entsteigen. Generalprobe mit lebenden Dummys? Nein!
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Buchstaben-BegriffeIrgendwie drängt sich das Gefühl auf, es würden ständig mehr. Mehr von diesen Dingen, denen ein einziger Buchstabe mit einem Bindestrich voran steht. In Deutschland begann das spectaculum ominösum mit der „K-Frage“. Hier stand das „K“ für Kanzler und wurde wahrscheinlich aus Platzmangel zur Initiale geschrumpft. Doch aus dieser Not entstand mit der Dynamik eines Erfinders ein Trend und der hält an. Irgendwann lassen sich die Mitarbeiter der Duden-Redaktion * einen Begriff einfallen, der ein solches Gebilde bezeichnet.
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Lebendig begrabenEs ist kein Sarg und es ist auch kein Grab. Jedenfalls noch nicht. Aber beides verfügt über die Möglichkeit es jederzeit werden zu können. Wenn man darin liegt, in dieser Kiste, dem Gefäß, oder nenn’ es jemand wie er will, liegen die Füße zur Seite. Die Kiste ist flach und nur wenn die Füße zur Seite liegen haben sie Platz. Aufstellen lassen sie sich dann nicht mehr, sobald der Deckel diese Kiste schließt. Sie bleiben so liegen, bis die Kiste wieder geöffnet oder zum Sarg wird.
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Eins zwo drei – zwo zwo dreiWie-ge-schritt, seit und schließ. Wer mitgeschunkelt hat war bestimmt auch in der Tanzstunde und wen die Mathematik der Titelzeile nicht erreichte, befand sich während einer Damenwahl gerne auf der gekachelten Örtlichkeit der Lokalität. Stets erfuhr die Herrentoilette die Beliebtheit einer Freibieranlage, wenn die Lautsprecher „Damenwahl“ verkündeten. Wahrscheinlich war es auch der Augenblick, in dem der Sprint erfunden wurde. Maximale Beschleunigung auf kurzen Distanzen.
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Der_Tag_an_dem_ich_Adolf_Hitler_begegnete_00Es war einer dieser unverplanten Nachmittage eines Donnerstags, der den Drang verspüren ließ umgehend ein Café aufzusuchen, um sich dort dem üblichen Treiben zu entziehen, sich auszuruhen, tief durchzuatmen und einfach bloß sein Dasein genießen lassen. Nichtsahnend schlenderte ich seinerzeit durch Tel Aviv und hielt nach einer geeigneten Möglichkeit Ausschau. Das Wetter war mir hold und kokettierte mit der Gelegenheit draußen sitzen zu können und angriffslustige Tauben, die den Kaffee von oben aus bombardieren könnten, waren weit und breit nicht in Sicht.
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Das neue AutoDie Gardine soll zugezogen werden, ruft sie. Die Nachbarn könnten sonst durchs Fenster direkt in die Wohnung gucken, ruft sie. Soll sie rufen. Was die Nachbarn sehen können ist ein Mann, der nach draußen schaut. Immer wieder. Mit weit aufgerissenen Augen steht er da und stiert einfach nur raus. Es funkelt und glänzt. Und es steht einfach bloß da. Genau in Blickrichtung. Er könnte sich auch vors Haus stellen und von dort aus schauen. Aber auch dann hätte sie etwas zu maulen. Man hätte Partnerberater werden sollen.
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Ein bedauernswerter KerlDas Live-Konzert einer Band unterliegt ständig anderen Vorstellungen. Das durfte ich erst vor einiger Zeit kennenlernen, als die Gesprächsrunde auf dieses Thema stieß. Etwas zum Besten gegeben hatte jeder. Der eine war dort und ein anderer war woanders anwesend. Und dann kam ich dran. Es kam einem Outing sehr nahe, denn ich wusste im Vorfeld, dass ich nicht den Joker auf der Hand hielt. Ein Live-Konzert bei den Lords produzierte mehr Frage- als Ausrufezeichen in den Gesichtern aller anderen am Tisch.
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ADS gibt es nichtBestimmt hat jeder schon einmal an einer Gesprächsrunde teilgenommen, in der sich eine Person selbst zum Wortführer ernannte und kaum Bereitschaft zeigte, das Wort wieder abzugeben. Ein Trainer am Rande eines Fußballfelds würde „Gib endlich ab!“ rufen. Es sind Solisten oder Einzelkämpfer. Sie reden viel, sagen jedoch kaum etwas. Nichts von Belang jedenfalls, wenn man sich umhört. Und gäbe es während mancher politischen Debatten ein Tässchen Kaffee, würden viele Leute gleich sympathischer, denn ADS gibt es doch gar nicht.
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In SchönschriftVielleicht stolpert man irgendwann einmal über eine dieser Statistiken, die sich mit dem Schreiben und insbesondere mit der Tatsache befasst, dass Frauen offensichtlich schöner schreiben, als Männer. Online entwickelt sich ohnehin keine Alternative zum Keyboard. Hier wird getippt. Auch das Ausfüllen eines Formulars fordert keine Schönschrift. Blockschrift ist dort gefordert und das beginnt schon beim Ausfüllen eines Überweisungsträgers in der Schalterhalle eines Geldinstituts.
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Pilotiertes LebenEin Auto fährt daher und es scheint sich niemand mit dem zu beschäftigen, womit sich Fahrer ansonsten gerne beschäftigen. Zumindest freundlich dreinschauen könnte er. Aber er wendet den Blick nicht eine Sekunde von der Zeitung ab, in der er verbissen liest. Die Beifahrerin hat endlich die tiefere Bedeutung des Wortes Schminkspiegel ergründet und macht sich hübsch.
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blick_ins_buch_01Ob es sich nun um Vorschauen oder ganze Bücher handelt, ist dabei unwesentlich. Wichtig ist: man kann all diese Dinge auf seinem PC (alle Windows-Betriebssysteme) betrachten und zwar gratis und das in Sekundenschnelle. Dazu benötigt man einen eBook-Reader? Ja, aber auch den lädt der User ebenfalls gratis bei Amazon herunter. Der Reader besitzt eine große Auswahl individuell konfigurierbarer Features und ist in seiner Handhabung denkbar einfach.
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Safety first – Vertrauen ist gutDer neue Klingelton der Großen ist gruselig. Ätzend wäre das richtige Wort. Man mag das Teil gar nicht mehr anfassen. Kleben bleibt man dran und bekommt es nicht mehr von den Händen. Wie diese Fliegenfänger, die man so aus diesen kleinen runden grünen Pappröhrchen zerren muss. Und wenn man zu doll dran gezogen hat, reißen sie unten ab, nehmen Schwung und zack … hängen sie einem in der Frisur.
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SchönheitsoperationIrgendwie gefiel sie mir vor der OP besser. Er aber auch. Jetzt schielt er. Warum nur. Schielt er nach ihr? Nur wenn er da steht, dann. Steht er auf der anderen Seite, dann nicht. Und die Lippen. Das sieht nicht aus. Wenn sie lacht hört man zwar etwas, aber sieht nichts. Geisterhaft. Ja, gespenstisch. Und alle sehen nach einer Schönheits-OP gleich aus. Im Gesicht jedenfalls. Jeder Schönheitschirurg nimmt als Vorlage bestimmt das Poster vom Joker aus den Batman-Comics.
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Spoileralarm!Dass Jesus gestorben ist, wird hoffentlich niemanden mehr beim Besuch einer Kirche erschrecken. Und dass die Titanic selbst nach der x-ten Neuauflage nicht als U-Boot enden wird, sollte selbst dem Anticineasten klar sein. Der erste Papst hieß Petrus, also eigentlich Simon und die Kasperlepuppe hat einen Holzkopf voller Stroh, kann aber trotzdem sprechen, wobei es – im Gegensatz zu Schneeweißchen und Drachenblut – Sonny & Cher als Duo tatsächlich gegeben hat. Ernie und Bert hingegen sind Puppen und Alfred ist Batmans Schwippschwager; nun ist es raus.
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„Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.“
Mark Twain (1835-1910), eigentl. Samuel Langhorne Clemens, amerik. Schriftsteller