Schon wieder!Es liegt am Biene-Blüte-Prinzip, anders kann es nicht sein. Die Biene findet nur zur Blüte und gewährleistet dadurch Bestäubung, wenn sich die Blüte als solche präsentiert. Anders gesagt: fände die Biene selbst per GPS nicht zur Blüte, sähe diese aus wie das Modell „Mensch ärgere Dich nicht“. Ganze Industriezweige leben davon, dass die Blüte, also die holde Weiblichkeit, Gelegenheiten zum besseren Ausstaffieren erhält.
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Wir lieben den Fiesling!Ob er nach Öl bohrt oder in der Nase. Ob er der Underdog mit besonderen Fähigkeiten oder der Allroundloser ist. Ob er der latent Kriminelle mit Hang zum Oberschurken oder zum schlimmen Finger persönlich ist; wir lieben ihn, den Fiesling. Er scheint sich in uns allen verborgen zu halten und sich bei Bedarf an der Oberfläche zu zeigen. Ob Milchgesicht oder Scarface, ob Hüne oder Gollum; wir nehmen sie mit auf in unser Nachtgebet und wünschen ihnen den Sieg.
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Ein Himmel ohne GeigenTaschentücher sollte man als Zuschauer griffbereiter haben, als jene Nüsschen und Salzstangen, die ansonsten den Wohnzimmertisch zieren. Schwülstige Klänge erreichen das Gemüt und werden durch zwei, in Zeitlupe schwebende Personen, welche sich wahrscheinlich hoffnungslos lieben. Und dann prallen sie aufeinander, herzen und umarmen sich, schauen sich tief in die Augen und werden dann vom guten Willen befreit, diese Zirkusnummer zu vollführen.
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BurnoutVöllig Panne! Ausgepowered und schachmatt! Komplett außer Betrieb! Überlastet, überfordert, überarbeitet und überdreht, wie das alte Getriebe einer Pfeffermühle. Das Psychowrack erster Güte mit Löchern, wie ein kaputter Taucheranzug. Null Leistung auf Dauer. Hubert schaut aus dem Fenster. Noch 25 Jahre bis zur Rente. Wie soll das weitergehen? So – auf keinen Fall. Jeder Gedanke bedeutet endlose Anstrengung und jede Konzentration entzündet sich selbst.
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Verführung in Tüten – Ordnung muss sein.Alles kostet billig. Sagt die Werbung. Knallbunte Prospekte tonnenweise. In den Briefkasten passt kaum noch Post. Wegen der Sonderangebote. Viel oder wenig? Körbchen oder Wagen? Ordnung muss sein. Alles steht woanders. Ständig stellen die den ganzen Laden um. Wir gehen hier immer einkaufen. Die Frauen an der Kasse grüßen immer. Unseren Nachbarn auch. Ordnung muss sein. Wo steht jetzt dieses Schampu?
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Und lächeln…Und rein in die Montur und rauf auf die Bühne und rein in die Scheinwerfer grinsen, bis es weh tut. Der Träger kneift und die Arschbacke hängt raus, die Haare fallen bei jedem Schritt zusammen und irgendjemand ruft Halt durch, wir werden es packen. Keine sieben Meter sind zu laufen, welcher Hirni hat die Schuhe ausgesucht. Damit kann man wandern. Aber hier nicht. Für hier sind die nicht, diese Schuhe.
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Mit der Tuff-Tuff zum Mööp-MööpDas klingt immer so friedvoll, niedlich und völlig unverständlich, wenn Erwachsene mit Kleinkindern in diese Art der Kommunikation verfallen. Erschöpft bleibt hier die Überlegung auf der Strecke, warum der wehrlose Dialogpartner diese Sprache besser versteht. Durch die Benutzung von Onomatopoesien, soll eine Art dreidimensionale Sprache entstehen, wobei diese Sprache eine Menge Hintergrundwissen voraussetzt.
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Ständig – Erwachsen werdenEs scheint ein nicht enden wollender Prozess zu sein: Erwachsen werden. Es passiert wie das Haarewachsen; lautlos, unmerklich aber dennoch unentwegt. Jede Stunde passiert es und über Nacht wird eine weitere Stufe erklommen. Und dieser Zustand dauert ein Leben lang. Glaubhaften Statistiken zufolge erlebt der Mensch die gefühlte Dauer der ersten achtzehn Lebensjahre ebenso, wie den kompletten Rest seines Lebens.
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Krieg der Sterne – Star WarsNeonröhren zum Fechten nennen sich Laser-Schwert. Ob der Elektrofachmarkt so was auch hat? Oder der Baumarkt? Besonders im Kinderzimmer wäre es der Hit. Ob die auch unter Wasser leuchten? Oder im Urlaub? Karl würde staunen, soviel ist sicher. Zu seinem nächsten Geburtstag packt er so eine Leuchtstange aus. Wann hat Karl bloß Geburtstag? Hat er überhaupt Geburtstag? Er redet so selten davon. Es ist fast unmöglich es sich zu merken.
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Der Nächste bitte!Der Magen, der Darm, der dicke Bauch, das gute Essen, und dabei kocht die Frau so gesund. Oder ist es die Frittenbude? Na klar. Pizza und Döner, Currywurst und ohne Chefsalat. Übergewicht und dann ganz ausziehen. Das ist immer so unangenehm. Keiner macht mit. Man kommt sich so hilflos vor. Wenn doch wenigstens die Sprechstundenhilfe, oder der Arzt selber. Aber es wird wie immer sein. Nur Hemd und die Hose wird er sagen. Mehr hat keiner an.
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Die Bluse – Acht Wochen späterSind sie nicht herrlich, diese schriftlichen Hinweise in Filmen, die wie ein eingefrorener Untertitel auf sich aufmerksam machen und den Zuschauer in eine andere Zeit des Geschehens schleudern: Acht Wochen später. Der Teller ist leer, die Suppe kalt, der Löffel setzte schon Patina an, Opa redet wiederholt von Scheidung, dabei hat das Kind Stubenarrest und Fernsehverbot. Aber zum Frisör müsste es nun dringend.
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Schöne schlanke WeltEinige Bereiche der realen Welt, stehen dem heranwachsenden Nachwuchs genauso in minimierter Ausführung und aus abwaschbarem Plastik zur Verfügung. Und selbst dort wie anderswo gilt die Regel: Schlank ok – fett oje. Übergewichtige Dinge, deren eigene Adhäsionsfähigkeit einem immerwährenden Test zu unterliegen scheint, treffen das Auge des aufmerksamen Pädagogen noch nicht einmal im Spielzeugladen an. Auch Puppen sind demzufolge schlank.
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Asterix und Obelix bei den TalismannenAllein daran lässt sich der, fast schon an Übermut grenzende, Hang zum Aberglauben beim Menschen erkennen, wenn Hasen in unnötiger Weise die Invalidenkassen belasten, zumal sie der einen oder anderen Extremität entledigt wurden, welche anderenorts zu Glück verhelfen soll. Wem könnte eine Hasenpfote mehr Glück bringen, als dem Besitzer selbst und Glück durch Reibung zu erlangen unterliegt schwersten Irrtümern.
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FBI - 30 Jahre VertrauenOder werde ich Misstrauen schreiben? Aber niemand hat dem FBI misstraut. Alle waren froh, dass sich eine namhafte Behörde dieser Arbeit annahm und die Sache erledigte. Das soll ich schreiben? Ich will das nicht schreiben! Es ist dasselbe wie immer und jeder weiß es. Aber niemand sagt es. Warum? Weil die Leute Angst haben. Angst nicht befördert zu werden. Angst weniger Geld und damit weniger Wohlstand zu besitzen und Angst vor Reputationsverlust.
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Die Erfindung des RadesDer Rubel rollt und Freude kommt auf. Es liegt am Rollen. Der Rubel rutscht nicht, der Rubel schlittert und er gleitet nicht. Er rollt. Stünde die Erfindung des Rades noch bevor, würde sich das Rollen des Rubels eher holprig darstellen. Dummerweise kann niemand genau sagen wie. Es muss demnach ein Grund für die Erfindung des Rades gewesen sein, und sei es nur der Floskel „der Rubel rollt“ zuliebe geschehen. Von diesem Zeitpunkt an rollte es.
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„Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.“
Mark Twain (1835-1910), eigentl. Samuel Langhorne Clemens, amerik. Schriftsteller