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Das Wetter

Das WetterEinzigartig war es, wie sich Friedrich Nowottny am Ende des „Bericht aus Bonn“ mit den Worten „Auf Wiedersehen“ verabschiedete und die meteorologischen Umstände direkt nach seiner Verabschiedung mit den Worten „das Wetter“ delegierte. Danach sprach eine Stimme aus dem „Off“ und eine Karte schob sich auf den Bildschirm.
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Alles stirbt aus

Alles stirbt ausSchenkt man den täglichen Meldungen Glauben, so stehen schweigsame Zeiten ins Haus, denn die E-Mail stirbt aus, telefonieren stirbt aus und besonders beunruhigend wirkte die Meldung, dass die Menschen aussterben. Unglücklicherweise ist die hier gelistete Reihenfolge keinesfalls zutreffend.
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Katholisch oder evangelischWoran ließe es sich erkennen? Zwei gegeneinander antretende Fußballvereine ließen sich an unterschiedlichen Trikots erkennen, aber Glaube? Glaube doch nicht. Gefaltete Hände liefern keinen Hinweis. Glaube findet im Kopf statt, weniger in der Körperhaltung.
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Schroedingers KatzeVielleicht machte er sich bereits im Vorfeld ernsthafte Gedanken, vielleicht war es aber auch eine spontane Eingebung – es wird bei der Vermutung bleiben. Jedenfalls wurde „Schrödingers Katze“ weltberühmt. Ein Tier, welches nie lebte.
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Die Rache der MärchenwesenEndlich besitzt das Buch nicht nur einen Platz im Verkaufsregal bei AMAZON, sondern auch eine eigene Webseite bei FACEBOOK. Es tat Not, sagen die einen und es wäre verzichtbar, meinen die anderen. Es tat Not, denn viele Fragen können sich ebenso viele Leser nun selbst beantworten, sich im Vorfeld informieren und auf diese Weise einen Überblick erhalten.
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Im Dialog mit sich selbstEs ist immer wieder derselbe Dialog. Der Mensch wähnt sich als unzulänglich. Die ihm völlig unbekannte Person zerrt permanent an ihm und fordert mehr. Von allem mehr, ständig mehr. Diese scheinbaren Defizite sind es, die es niemals zu der Perfektion kommen lassen, die jedoch angestrebt wird. Minderwertigkeit bietet sich als Zielscheibe an, doch es ist die Eitelkeit des Geistes.
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Der minimale Augenblick der GegenwartAlle auf dieser Erde befindlichen Lebewesen nehmen sich wahr. Es liegen drei Zeiten zugrunde: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Aus der Vergangenheit kommend, in der Gegenwart nicht verharrend, sondern sich zur Zukunft hin bewegend, wird der Augenblick der Gegenwart lediglich durch die Synchronität wahrgenommen. Die – einem Ballet – gleichzeitige Aktion der Existenz auf diesem Planeten ermöglicht die gegenseitige Wahrnehmung.
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Und plötzlich waren wir „deutsch“.Das ist es also, das globale Denken. Das „über die Grenzen hinweg denken“ und sogar das „über den Verstand denken“. Dachte der Mensch nicht nur sinn-, sondern auch sinnesgemäß, so erfährt er plötzlich eine Wahrnehmung, die über seine Sinne hinaus zu funktionieren scheint. Die Akzeptanz der Wahrnehmung außerhalb der Sinne. Darauf wurde der Mensch mittlerweile konditioniert.
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Anders als Prolomos

Anders als ProlomosSeltsam sah es aus, wie sie sich fortbewegten. Sie machten drei Schritte vor und dann zwei zurück. Also machten sie eigentlich nur einen Schritt vorwärts. Manchmal liefen sie deswegen irgendwo gegen, stießen sich den Kopf an oder rempelten mit einem anderen Prolomo zusammen. Die Vorwärtsbewegung war sehr anstrengend. Es war aber Tradition, und wurde seit Generationen so vollführt.
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Keine Nachrichten

Keine NachrichtenWie einsam, verlassen und völlig entrückt man sich fühlt, wenn der Fernseher streikt und keine Nachrichten den Tag einläuten. Auch das Internet bietet keine große Hilfe, wenn der Fernseher als Monitor genutzt wird, aber – wie erwähnt – streikt. Dann ist der Tag hin; zumindest jedoch völlig anders. Irritiert gehe ich ans Fenster. Schwein gehabt, das Wetter ist noch da. Aber welche Temperaturen werden erwartet? Ich fühle mich kommenden Erwartungen gegenüber nicht angemessen vorbereitet.
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Dabei ist alles bloß ein SpielDas Wort Spiel klingt nicht so bedrohlich wie das Wort Leben. Leben heißt Pflichterfüllung, Verantwortung und auch Dauer, da das Leben beginnt und endet. Das Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Und dann wird es spekulativ. Wann beginnt der Tod und wann endet er? Unterliegt der Tod demnach einer wahrnehmbaren Dauer? Ist der Tod dann nicht auch eine Art Leben und existiert bloß in einer anderen Dimension? Besitzt der Tote während seines Totseins auch ein Bewusstsein? Falls nicht, ist das Wissen um den eigenen Tot doch sehr vage. Kehren wir also zurück zum Spiel.
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Gruseln will gelernt seinSich einfach zu gruseln ist nicht mehr gefragt: Jetzt kommt das professionell ambitionierte Gruseln im Geschenkkarton mit den zubuchbaren Modulen, Folter, Ekel und Schock daher. Die Geisterbahn im eigenen Kopf, das Gruselkabinett fürs kleine Geld, die Notaufnahme für schwache Nerven. Wenn hinter jeder Türe der Herzstillstand lauert und die ratternde Kettensäge zum ständigen Begleiter geworden ist, wenn das Grusel-Diplom an der Wohnzimmerwand zeigt, dass dort ein Spezialist wohnt, dann erst hat man es geschafft.
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Ein Löffel für Onkel Fritz…… und einen für… und dann wurde die ganze Verwandtschaft gefüttert, rein imaginär natürlich. Es war die alltägliche Speisung der Geister, und jener, die in keinem bekannten Verwandtschaftsverhältnis zu der Person stand, die es vorrangig zu füttern galt. Ein Kleinkind ohne die Möglichkeit, sich dieser nicht enden wollenden Lügenstaffel zu widersetzen. Postboten und Hausmeister, Nachbarinnen und Freundinnen wurden zur Verwandtschaft erhoben. Auch war stets zu befürchten, dass es ohne diese Zeremonie nie zu einem Sättigungserlebnis geführt hätte.
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Schreiben ist wie töpfern mit Worten.Das gesprochene Wort ist sofort hörbar, brauch- und erwiderbar. Das Geschriebene nicht. Das kann stundenlang ausgebessert, korrigiert und sonst wie geändert werden. Es ist nicht in Stein gemeißelt, solang es nicht publiziert wird. Das wird oftmals unterschätzt, wenn Autoren in Interviews nicht umgehend die Worte finden, die der Zuschauer aus den Büchern von dieser Person gewohnt ist. Autoren ringen dann nach der von ihnen gewohnten Ausdrucksweise und beginnen nicht selten verbal zu straucheln.
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Viel hat der Bauer auf dem Wagen!Es liegt schon einige Jahre zurück, als man mich mit diesen Worten erstmals konfrontierte, und offengestanden begriff ich den Sinn seinerzeit überhaupt nicht. Dass Quantität sich von Qualität zu unterscheiden hat, transportierten die Lehrer früherer Zeiten so. Bauer und Wagen spielen also nur eine untergeordnete Rolle, die den Spruch allerdings zu einem Sinnbild geraten lassen. Vorrangig handelt es sich allerdings um eine Menge und deren Beschaffenheit.
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