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Tag Archive 'schlie'

Das Wetter

Einzigartig war es, wie sich Friedrich Nowottny am Ende des „Bericht aus Bonn“ mit den Worten „Auf Wiedersehen“ verabschiedete und die meteorologischen Umstände direkt nach seiner Verabschiedung mit den Worten „das Wetter“ delegierte. Danach sprach eine Stimme aus dem „Off“ und eine Karte schob sich auf den Bildschirm.

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Woran ließe es sich erkennen? Zwei gegeneinander antretende Fußballvereine ließen sich an unterschiedlichen Trikots erkennen, aber Glaube? Glaube doch nicht. Gefaltete Hände liefern keinen Hinweis. Glaube findet im Kopf statt, weniger in der Körperhaltung.

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Valentinstag

Ungeübt stehen sich die Debütanten gegenüber. Schüchtern und unwirsch wirkt ihr Handeln. Wünscht man seinem Gegenüber nun etwas Herzliches oder reicht man besser Blumen, oder sogar die Hand? Schnittblumen oder Topfpflanzen? Hier zeigen sich die Erziehungsdefizite. Konfekt wäre auch eine Möglichkeit, und die deutet klar auf Nahrung hin. Vor oder nach der ersten Mahlzeit? Also […]

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Natürlich sitzt man alltäglich vor der Glotze und schaut nicht selten sprachlos aus der Freizeitgarderobe, wenn… Und genau an dieser Stelle wünscht man sich ins Geschehen, um einigen dieser Mitleidserzeuger und Nullmengenproduzenten mal ordentlich… ja was nur?! Die Meinung zu sagen, den Marsch zu blasen, sie des Studios, der Stadt, des Landes, oder besser gleich […]

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Sollte man in früheren Zeiten nach Immanuel Kants Ansinnen noch imperativ und kategorisch handeln, so erfährt der Meinungsinhaber dieser Tage völlig andere Schwingungen. Flexibel muss man sein, und allein schon darum in keiner Weise meinungsstabil. Gemäß Konrad Adenauers Lieblingsmotto Wat jeht misch mein dummet Jeschwätz von jestern an? agiert der politisch ambitionierte Flügelstürmer von Heute.

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Die Arme ausbreiten, das Kinn hoch und in die Brust einatmen. Die Knie zur Brust anbeugen – abwechselnd, nicht beide auf einmal – und durch die Nase einatmen, durch den Mund ausatmen. Wer Gestern beim Griechen an der Ecke essen war, macht es umgekehrt. Wir beugen den Rumpf komplett nach vorne, so dass wir die […]

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Und lächeln…

Und rein in die Montur und rauf auf die Bühne und rein in die Scheinwerfer grinsen, bis es weh tut. Der Träger kneift und die Arschbacke hängt raus, die Haare fallen bei jedem Schritt zusammen und irgendjemand ruft Halt durch, wir werden es packen. Keine sieben Meter sind zu laufen, welcher Hirni hat die Schuhe […]

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Die Beine der Elfen

Es ist erschreckend sich ein einziges Mal bildhaft zu machen, aus welchem Material die Beine der Elfen wirklich bestehen, nämlich aus Elfenbein. Es hält wacher als ein Energiedrink mit Depotwirkung. Der Radius der Augen nimmt spielend um das Doppelte zu, die Sehkraft leider nicht. Und dann betritt die Frage aller Fragen die Szene. Warum werden […]

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Diese Frage stellten sich Generation von kleinen Buben und Mädels zu einer Zeit, als man über die politisch korrekte Form, hinsichtlich der Bezeichnungen unserer ausländischen Nachbarn aus Nah und Fern, noch keine Zeit hatte, nachzudenken. Ebenso dachte auch niemand ernsthaft darüber nach, ob es sich bei jenem besungenen „schwarzen Mann“ nicht evtl. um den Schornsteinfeger […]

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Frauen in Männerhemden

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Der Computertisch

Der Verbraucher wird irgendwie an die nächtlichen Ratesendungen erinnert. „Denken Sie einfach..!“ Und ebenso einfach machen es sich gewisse Hersteller von Zweck-Möbeln. In vielen Dingen herrscht Einigkeit und über etliche Begriffe wird – ob deren Bedeutung und Sinn – nirgendwo ein Zwist entfacht. Ein Apfel ist keine Birne und ein Parkplatz ist keine Altkleidersammlung.

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Allein der Name „Daytrader“ klingt als Bezeichnung des Jobs mehr nach Weltraumtechniker, denn nach Bodenpersonal und das macht die Angelegenheit insgesamt spannender. Dass sich ehemalige Kollegen unter dem Begriff „Daytrader“ nichts vorstellen können und allein bei der korrekten Aussprache straucheln, gestaltet das Unterfangen noch reizvoller. Auch die Wandlung des Arbeitsplatzes ist von Neid umhüllt. Wenn […]

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Einige Worte bereiten mir seit neulich wirklich Kopfzerbrechen. Zum Beispiel finde ich das Wort Antiterror ehrlich gesagt total beknackt. Auch Hautirritation gehört zu dieser Riege, der mir eher fremden Worte, mögen sie noch so fürchterlich deutsch klingen. Was irritierte die Haut denn eigentlich? Die grelle Verpackung, der schrille Preis oder sie sich gar selbst? Jetzt […]

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Die Zeit der Anderen

Wenn jemand mit seiner eigenen Zeit kaum umzugehen versteht, ist und bleibt es seine persönliche Angelegenheit. Wenn jemand jedoch mit der Zeit anderer Personen nicht umzugehen versteht, nimmt oft eine Kollision Anlauf. Redewendungen und Erkenntnisse im Stil von „Zeit ist Geld“ scheinen partiell nicht zu gelten, werden kaltblütig ignoriert oder schlicht für veraltet erklärt.

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Früher jedenfalls oder wie es immer häufiger klingt „zu meiner Zeit“. „Mr. Ed“, das sprechende Pferd und „Am Fuß der blauen Berge“, „Sprung aus den Wolken“ selbst das Sandmännchen gaben dem Tag einen runden Abschluss oder Inhalt. Tiere waren ohnehin der Renner in der Röhre, wenn Fury, Flipper und Lassie erschienen, versank der Rest der […]

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