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Sei ein Mann

Sei ein MannBesonders auffällig wirkt ein eigenwilliges Verhalten bei männlichen Exemplaren der Gattung Mensch. Sei es durch die Wirkung veralteter Traditionen, dem übertrieben wirkenden Wunsch nach Sozialpositionierung, oder wurde sie bloß durch schieres Verleugnen der eigenen Persönlichkeit hervorgerufen? Männer wollen nicht nur männlich sein, sondern auch wirken – wie ein Raumspray. Das Schlimme ist: sie müssen es sogar, denn die Gesellschaft fordert es ihnen ab.
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Ein entschiedenes Vielleicht…Sollte man in früheren Zeiten nach Immanuel Kants Ansinnen noch imperativ und kategorisch handeln, so erfährt der Meinungsinhaber dieser Tage völlig andere Schwingungen. Flexibel muss man sein, und allein schon darum in keiner Weise meinungsstabil. Gemäß Konrad Adenauers Lieblingsmotto Wat jeht misch mein dummet Jeschwätz von jestern an? agiert der politisch ambitionierte Flügelstürmer von Heute.
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Alles Käse oder was…Milch in Scheiben. Natur pur. Bis zur Vollendung gereift. Das alles ist Käse in der praktischen, wiederverschließbaren Hygiene-Verpackung. Gut in der Hand liegen muss sie, und zum sofortigen Einkauf einladen muss sie auch; diese windkanalgetestete Verpackung mit dem „Beiss-Rein-Aufdruck“. Das Produkt muss auch für Veganer, Laktoseintolerante, Diätbefürworter, und Diabetiker geeignet sein.
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Sinn und Unsinn

Sinn und UnsinnOftmals bäumt sich in mir die Frage auf, ob es auch anderen Nationen so ergeht, wie es Deutschland stets vollführt? Dieser schier unbegründete Zwang vorne sein zu wollen, gar zu müssen? Den Anführer zu mimen, und Trainer der westlichen Welt zu sein? Der Rest der Welt findet nach deutschem Kulturdenken ohnehin kaum Berücksichtigung. Das Verständnis für andere Kulturen endet am Zaun, wenn nicht schon weit davor.
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Am Anfang war das WortAm Anfang war das Wort? So steht es jedenfalls im Evangelium des Johannes zu lesen, und das auch gleich zu Beginn. Aber welches war das Wort bloß? Und in welcher Sprache wurde es gesprochen? Wurde es gesprochen oder geschrieben, und wer hätte es lesen können oder sollen? Schließlich transportierte dieses Wort eine Information, und immerhin war es das erste überhaupt an den Menschen gerichtete Wort. War es das? An den Menschen gerichtet?
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Andere Normen

Andere NormenEin Liter sind 1000 Milliliter und ein Meter misst 1000 Millimeter. Doch woanders misst man Längen in Meilen und Flüssigkeiten in Gallonen. Nicht überall herrschen auf diesem Planeten dieselben Maßeinheiten, und dieselben Normen auch nicht. Besonders gravierend wird dieser Unterschied innerhalb der Gesellschaft. Die weltbekannte japanische Höflichkeit, oder die nicht minder populäre Begeisterungsfähigkeit der Australier, treffen hierzulande auf Unverständnis.
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böse GeisterGeht es das wirklich? So wie ein Laib Brot? Nichts ist dann mehr übrig? Einige Krumen zeugen noch davon, dass irgendwann einmal ein Brot dagewesen sein musste. Aber was bleibt von einem Jahr übrig, außer der Erinnerung daran? Und die ist dann wieder sehr individuell. Wie bei einem Brot?
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christmasLeben wir in unseren Traditionen, oder wegen der Traditionen? Treffen vielleicht beide Fälle zu, oder hat Tradition mit unserem Leben gar nichts zu tun? Aber die geweihte Nacht kehrt wieder ein, und das nun schon zum wiederholten Male. Die Weihnacht also, oder auch das Weihnachten genannt.
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Der krumme Hartmann

Der krumme HartmannWas ist gruselig, schockierend, mysteriös, unheimlich, metaphysisch, übersinnlich, und geheimnisvoll? „Der krumme Hartmann“ – Der neue Roman von Lutz Spilker!

Wir befinden uns in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts in einem idyllischen Dorf eines Tals in der nördlichen Schweiz. Strom und warmes Wasser existierten ausschließlich bei den Begüterten. Papiergeld kam erst im Jahre 1907 in Umlauf und das Hauptverkehrsmittel war die Kutsche.

Hartmann lebte als hagerer, blasser, und sichtlich gebeugt gehender Leichenbestatter, in einem gemütlichen Dorf in einem Tal der Nordschweiz, Anfang des 20. Jahrhunderts. Hartmann ist bekannt, und erforderlich, aber nicht sonderlich beliebt.

Der krumme Hartmann

Das ganze Tal gehört der landgräflichen Familie ›von Randenthal‹. Die schlechten Ernten und säumige Pächter brachten die Grafschaft jedoch in eine finanzielle Schräglage, und nur einer kann jetzt helfen: Der reichste Mann im Dorf, und das ist Hartmann.

Hartmann ist im Umgang mit der Weiblichkeit völlig unerfahren, jedoch unsterblich in die just verwitwete Landgräfin Katharina verliebt. Eine Ehe Hartmanns mit der bezaubernden Landgräfin Katharina bringt die Finanzlage wieder in eine stabile Position.

Alle sind damit zufrieden und glücklich. Hartmanns Schatten ist allerdings alles andere als glücklich. Er scheint zu leben und er bleibt auch bei Dunkelheit. Er kann hören, aber nicht sprechen. Hartmanns Schatten kann sich frei bewegen und ist sehr eifersüchtig.

Hartmann entspricht der nützlichen Verkörperung vieler Traditionen, befiehlt sich als Sklave seiner Hingabe zu Katharina, und hält sich erst in Verbindung mit Kapital für mächtig und interessant.

Ohne diese Attribute erkennt er kaum seine Stärken, die erst in der Richterrolle seines eigenen Schattens zu Vorschein kommen.

>>> Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und beste Unterhaltung .

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Immer rein in die gute Stube

Um das eigentliche Thema transparenter darzustellen, wird es am Beispiel eines anderen klarer.
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Vor mehr als 30 Jahren entstand die Idee zum Buch „Der Kandidat – Die 10 Millionen Euro Frage“ . Das Anschauen div. Quizshows im TV warf die Frage auf wie es wohl wäre, wenn sich die vermeintlich richtigen Antworten nicht als richtig erwiesen, sondern den tatsächlich korrekten weichen müssten.

Aber – dazu wäre stets ein Zeitzeuge erforderlich, dessen Aussage sich mit den tatsächlichen Begebenheiten decken müsste.

Die Story war geboren und wartete auf ihre Geburt. Eine Menge Recherchen fanden statt, denn die Vergangenheit wurde extrem lückenhaft dokumentiert und nicht selten verfälscht. So langsam nahm die Geschichte Fahrt auf und steht nun zum Lesen parat.

Es geht um niemand Geringeren als um Richard Löwenherz, dessen Vater wer war? Diese Frage bekommt Henry (der Protagonist) während einer Quizshow gestellt und setzt mit seiner Antwort eine Lawine an Ereignissen in Gang, zumal bei richtiger Beantwortung dieser Frage 10 Millionen Euro auf den Gewinner warten. Die Summe wird Henry jedoch nicht ohne Weiteres ausgehändigt, da seine Antwort nicht die ist, die der TV-Sender als richtig anerkennt.

Der Kandidat - Die 10 Millionen Euro Frage

Die Geschichte des Mittelalters muss neu geschrieben werden!

Henry führt ein geordnetes und glückliches Leben. Dass er plötzlich von seiner Vergangenheit eingeholt wird ist ungewöhnlich. Denn Henrys Vergangenheit liegt fast Tausend Jahre zurück.

Schon oft hatte Henry diese Sendung im Fernsehen verfolgt und sich gewünscht auch einmal dabei zu sein. Es ging ihm nicht vorrangig um den beträchtlichen Gewinn von immerhin zehn Millionen Euro, sondern um den Ehrgeiz, seine Gegner ausstechen und alle Fragen korrekt beantworten zu können. Die Quizsendung war bei jung und alt bekannt und beliebt. Bei den Kandidaten war das Quiz ebenso populär wie gefürchtet. Die Quizsendung entwickelte sich zur Institution, zum Richtmaß anderer Quizsendungen und zur fachlichen Eskaladierwand für kompetente Kandidaten.

Schon so oft träumte er mit seiner Frau Maria vom Gewinn. Jede Sendung, die er vor dem Fernseher verfolgte, in der er aber nicht erschien, rückte ihn von seinen Träumen ein kleines Stück weiter weg. Und dann war es irgendwann soweit. Er nahm als Kandidat am Quiz teil. Fünf Fragen trennten ihn vom großen Gewinn.

Mit Schnelligkeit und den korrekten Antworten musste er zwei andere Kandidaten hinter sich lassen und das Spiel für sich entscheiden.

Henrys Hobby war das Mittelalter. Darin kannte er sich aus. Es war sein Fachgebiet und drei Fachfragen warteten auf ihn. Bei nur einer falschen Antwort wäre sein Traum jäh zu Ende gewesen. Die letzte Frage wurde gestellt und die Zeit lief. Henry antwortete richtig, aber seine Antwort war falsch.

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Urlaub von der FreiheitOh ja, edel sei der Mensch, hilfreich und gut, sinnierte einst Dichterfürst Goethe. Oder spottete er? War er heimlich Satiriker? Jedenfalls sagte er es nicht erst neulich, sondern einst. Es ist also schon eine Weile her, das MHD* wäre demnach schon abgelaufen, befände sich auf weisen Worten früherer Epochen ein solches. Was fiele Herrn Goethe zum momentanen Geschehen ein? Was ist augenfällig? Was ist vordergründig? Was darf/kann/muss/will kritisiert werden?
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Und alles begann mit einem hölzernen PferdModemesse? Filmball? Pressetermin bei Hof? Italienische Sportwagen bis zum Horizont. Einige Rolls Royce und Bentleys halten nacheinander vor dem Roten Teppich. Der Wagenschlag wird von livrierten Herren mit weißen Handschuhen und Zylinder geöffnet und sich tief verbeugt, während die Kopfbedeckung sittsam vor der Brust gehalten wird. Niemand scheint die Personen zu kennen, welche den Karossen entsteigen. Generalprobe mit lebenden Dummys? Nein!
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Buchstaben-BegriffeIrgendwie drängt sich das Gefühl auf, es würden ständig mehr. Mehr von diesen Dingen, denen ein einziger Buchstabe mit einem Bindestrich voran steht. In Deutschland begann das spectaculum ominösum mit der „K-Frage“. Hier stand das „K“ für Kanzler und wurde wahrscheinlich aus Platzmangel zur Initiale geschrumpft. Doch aus dieser Not entstand mit der Dynamik eines Erfinders ein Trend und der hält an. Irgendwann lassen sich die Mitarbeiter der Duden-Redaktion * einen Begriff einfallen, der ein solches Gebilde bezeichnet.
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Lebendig begraben

Lebendig begrabenEs ist kein Sarg und es ist auch kein Grab. Jedenfalls noch nicht. Aber beides verfügt über die Möglichkeit es jederzeit werden zu können. Wenn man darin liegt, in dieser Kiste, dem Gefäß, oder nenn’ es jemand wie er will, liegen die Füße zur Seite. Die Kiste ist flach und nur wenn die Füße zur Seite liegen haben sie Platz. Aufstellen lassen sie sich dann nicht mehr, sobald der Deckel diese Kiste schließt. Sie bleiben so liegen, bis die Kiste wieder geöffnet oder zum Sarg wird.
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