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Category Archive for 'Der tägliche Wahnsinn'

Umsatz

Genug ist zu wenig; also muss es noch mehr werden – und daran wird überall gearbeitet. Überall? Überall besteht überhaupt kein Interesse an Umsatz, geschweige an einer Umsatz-Steigerung. Es wird auf Profit verzichtet? Abzüglich der Investition ist – rein buchhalterisch – nicht mehr von Profit die Rede. Ach.

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Auf jeden Topf…

… passt ein Deckel. Aha. Jedes Land verfügt über diese sogenannten geflügelten Worte und sie besitzen meist nur in diesem Land eine Bedeutung. Beispielsweise würde obiger Sinnspruch in keinem Land Sinn ergeben, in dem der Topf nicht bekannt ist, vom Deckel ganz zu schweigen.

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… und des Reimes wegen folgt danach „Johannes“ – andere oder auch glaubhaftere Motive sind nicht bekannt. Demzufolge müsste die Nase „Stiefkind“ genannt werden, denn tauftechnisch wird so behandelt. Selbst der „Johannes“, der übrigens selten diesen Namen trägt, wird mit einem Rufnamen bedacht. Dass er darauf hört, ist ebenso wenig bekannt.

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Manchmal sind es Beschreibungen, die eine gerade passierende Situation begleiten und ein zeitgleiches Intermezzo als Alternative anbieten. Niemand wäre mit dem Zählen irgendwelcher Treppenstufen einverstanden und würde eine Beschreibung unterschlagen. Also liefert der Autor eine detaillierte Liste.

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Der blaue Dunst

Damit beginnt es. Die Synonymisierung der Sache. Es hat fast etwas Liebevolles, Huldigendes und dennoch ist bloß das Rauchen gemeint. Früher – und dieses Früher ist noch gar nicht so lange her – da galt Rauchen als gesellschaftlich anerkanntes Verhalten. Die „Zigarette danach“ wurde geboren. Passivraucher und Raucherzonen waren unbekannt und der Dampf schuf niemals […]

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Das Wetter

Einzigartig war es, wie sich Friedrich Nowottny am Ende des „Bericht aus Bonn“ mit den Worten „Auf Wiedersehen“ verabschiedete und die meteorologischen Umstände direkt nach seiner Verabschiedung mit den Worten „das Wetter“ delegierte. Danach sprach eine Stimme aus dem „Off“ und eine Karte schob sich auf den Bildschirm.

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Alles stirbt aus

Schenkt man den täglichen Meldungen Glauben, so stehen schweigsame Zeiten ins Haus, denn die E-Mail stirbt aus, telefonieren stirbt aus und besonders beunruhigend wirkte die Meldung, dass die Menschen aussterben. Unglücklicherweise ist die hier gelistete Reihenfolge keinesfalls zutreffend.

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Woran ließe es sich erkennen? Zwei gegeneinander antretende Fußballvereine ließen sich an unterschiedlichen Trikots erkennen, aber Glaube? Glaube doch nicht. Gefaltete Hände liefern keinen Hinweis. Glaube findet im Kopf statt, weniger in der Körperhaltung.

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Vielleicht machte er sich bereits im Vorfeld ernsthafte Gedanken, vielleicht war es aber auch eine spontane Eingebung – es wird bei der Vermutung bleiben. Jedenfalls wurde „Schrödingers Katze“ weltberühmt. Ein Tier, welches nie lebte.

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Es ist immer wieder derselbe Dialog. Der Mensch wähnt sich als unzulänglich. Die ihm völlig unbekannte Person zerrt permanent an ihm und fordert mehr. Von allem mehr, ständig mehr. Diese scheinbaren Defizite sind es, die es niemals zu der Perfektion kommen lassen, die jedoch angestrebt wird. Minderwertigkeit bietet sich als Zielscheibe an, doch es ist […]

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Alle auf dieser Erde befindlichen Lebewesen nehmen sich wahr. Es liegen drei Zeiten zugrunde: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Aus der Vergangenheit kommend, in der Gegenwart nicht verharrend, sondern sich zur Zukunft hin bewegend, wird der Augenblick der Gegenwart lediglich durch die Synchronität wahrgenommen. Die – einem Ballet – gleichzeitige Aktion der Existenz auf diesem Planeten […]

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Das ist es also, das globale Denken. Das „über die Grenzen hinweg denken“ und sogar das „über den Verstand denken“. Dachte der Mensch nicht nur sinn-, sondern auch sinnesgemäß, so erfährt er plötzlich eine Wahrnehmung, die über seine Sinne hinaus zu funktionieren scheint. Die Akzeptanz der Wahrnehmung außerhalb der Sinne. Darauf wurde der Mensch mittlerweile […]

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Anders als Prolomos

Seltsam sah es aus, wie sie sich fortbewegten. Sie machten drei Schritte vor und dann zwei zurück. Also machten sie eigentlich nur einen Schritt vorwärts. Manchmal liefen sie deswegen irgendwo gegen, stießen sich den Kopf an oder rempelten mit einem anderen Prolomo zusammen. Die Vorwärtsbewegung war sehr anstrengend. Es war aber Tradition, und wurde seit […]

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Keine Nachrichten

Wie einsam, verlassen und völlig entrückt man sich fühlt, wenn der Fernseher streikt und keine Nachrichten den Tag einläuten. Auch das Internet bietet keine große Hilfe, wenn der Fernseher als Monitor genutzt wird, aber – wie erwähnt – streikt. Dann ist der Tag hin; zumindest jedoch völlig anders. Irritiert gehe ich ans Fenster. Schwein gehabt, […]

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Das Wort Spiel klingt nicht so bedrohlich wie das Wort Leben. Leben heißt Pflichterfüllung, Verantwortung und auch Dauer, da das Leben beginnt und endet. Das Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Und dann wird es spekulativ. Wann beginnt der Tod und wann endet er? Unterliegt der Tod demnach einer wahrnehmbaren Dauer? […]

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