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Was brütet das Universum aus?Aufgrund des Zusammentreffens zweier unterschiedlicher Bausteine entsteht ein dritter. Dieser Vorgang ist dem Menschen als Zeugungsakt inklusive der Befruchtung, der anschließenden Tragzeit (Schwangerschaft) und der nachfolgenden Geburt bekannt. Die Dauer der Schwangerschaft beträgt etwa neun Monate.

Vergleichsweise sei hier die Tragzeit eines afrikanischen Elefanten mit cirka 22 Monaten angegeben, woraus sich entnehmen ließe, dass, je größer ein Wesen ist, desto länger sich die Schwangerschaft verhält – doch es ist nicht so. Blauwale sind erstaunlicherweise nur 12 Monate trächtig, dennoch sie die Position des größten Säugetiers innehaben.

Transponiert man nun dieses Verhalten auf das Universum, so ergibt sich eine Tragzeit von mittlerweile 13,8 MRD Jahren, überdies es sich nichtlinear ausbreitet. Auch entstünden folgende Fragen:

• Welche beiden Bausteine forcierten den (hierzulande bezeichneten) Urknall?
• Wem entstammten diese beiden Bestandteile?
• Sind diese Elemente aktuell noch erkennbar/erhalten?
• Hat das Universum demnach Geschwister oder gebiert es erstmalig (Multiversum)?
• In welchem Stadium der Schwangerschaft befindet sich das Universum momentan?
• Existiert also ein Zyklus?

Dem Gedanken folgend, dass weder die Geburt (Anfang) noch der Tod (Lebensende) die „Strecke“ bezeichnen, rückt die Wahrscheinlichkeit der Existenz einer anderen Dimension immer näher.

Der Mensch kennt lediglich seine Welt und „schnitt“ sie sich – seinen Bedürfnissen entsprechend – zurecht. An dieser Stelle könnte der Maßanzug, wie auch der elektronisch gespeicherte und auf Knopfdruck abrufbar eingestellte Fahrersitz eines Automobils genannt werden. Das Wort „Zeit“ zwingt zum Blick auf die Uhr, denn dort scheint sie stattzufinden … die Zeit. Sie steht schon lange nicht mehr als Synonym für Vergänglichkeit, Bewegung oder Entwicklung.

• Hat es das Universum nicht eilig?

Nein. Warum sollte es so sein? Wer wartet auf was und wer würde dieser WER und WAS sein? Alles, was sich außerhalb der rationalen Erfassung menschlicher Dimensionen bewegt, wirkt zunächst einmal abstrakt. Zeitabläufe, die diese Größen übertreffen, werden lediglich als Wert erfasst, nicht jedoch mit der erforderlichen Verständnismäßigkeit.

• xy Jahre vor der eigenen Geburt … xy Jahre nach der eigenen Geburt – nach dem eigenen Tod.

Somit werden die 13,8 Milliarden Jahre zum reinen Zahlenwert … es findet keinerlei rationale Erfassung statt. Der Begriff „Jahre“, als Abschnitt eines zeitlichen Ablaufs, verliert an seiner Bedeutung und begleitet lediglich einen Wert, der sich auf etwas bezieht, was über des Menschen Verstand ragt.

• Und wo würden die Geschwister sein, vorausgesetzt sie wären vorhanden?

In einer anderen Dimension, die zu der uns gewohnten keinerlei Kausalität besitzt. Die einzige Gemeinsamkeit dieser Dimension mit der unsrigen ist die Gravitation. Da diese Schwerkraft jedoch (und auch hier gilt die Regel: nach unserem Verständnis) kein Ende besitzt, wäre – rein theoretisch – das andere Universum messbar.

Bis zum heutigen Tage verfügt die Technik noch nicht über eine Vorrichtung, welche diesen Wert messen kann.

• Liegt ein weiteres Universum demnach so weit von unserem entfernt?
• Lässt sich Gravitation nur in dem Universum messen, in dem sie existiert?

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