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follow oder nofollow – das ist hier die FrageSie schossen wie Pilze aus dem Boden. Die Agenturen, welche sich einerseits für Blogger stark machten und andererseits Kundenwünsche in Sachen Verlinkung erfüllten. Das Feld hat sich mittlerweile etwas gelichtet und übrig geblieben sind jene Agenturen, die dieses Geschäft als Neben-, jedoch nicht als Haupterwerb betreiben.

Viele, eher kleine Webseiten, ließen von Bloggern verfasste Texte publizieren und mit Keyworten bespicken. Dafür zahlten die Kunden einen Betrag zwischen 5,- und 50,- Euro. Auch durfte der auf den Blogs erscheinende Artikel nicht das vermissen lassen, um das es im Kern der Sache ging; nämlich den Link auf die Ziel- Portal- oder Webseite.

Die zur Teilnahme gestatteten Blogs standen mit dem HTML-Tag rel=“follow“ parat, oder stellten sogar das komplette Blog darauf ein, um teilnehmen zu können. Schließlich ging es den Bloggern um zusätzliche Einnahmen. Und dann änderte Google div. Schwerpunkte und das Link-Attribut rel=“nofollow“ wäre nun Trumpf. Kurzerhand versendeten Scharen von Webseitenbetreiber eine E-Mail an den Blogbetreiber, er möge doch bitte den Link entsprechend der googel’schen Vorgaben ändern.

Hü oder Hott?

Unzählige Webseiten existieren nicht mehr. Noch vor wenigen Monaten standen die Webseitenbetreiber als Kunde der Agenturen und als Brötchengeber der Blogger mit riesigen Erwartungen Schlange. Und nun vermisst man sie noch nicht einmal. Google änderte schon öfter, stellte Dienste ein oder initiierte etwas Unerwartetes. Google ist ein Privatunternehmen und muss niemanden um Erlaubnis bitten, wenn es um legale bzw. firmeninterne Änderungen geht, die auch Endnutzer betrifft.

Auf postume Blog-Änderungen von „follow“ in „nofollow“ hat niemand Anspruch. Aspektiert man die aktuelle Flut der Spammails in den Postfächern der Empfänger, ist es nicht verwunderlich, dass viele Webmaster (Blogger) von einer Änderung absehen. Eine Mail, in der jemand (bisher völlig Unbekanntes) die Änderung eines Links erbittet, kann ebenso gut ein Fake sein.

Wer es ernst meint, sollte einen Brief schreiben und sein Anliegen auf diese Weise vorbringen.

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