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Unser täglich Brot…Und das findet man entweder beim Discounter, beim Bäcker oder auf dem Tisch. Pünktlich bei den dazugehörigen Malzeiten wird es auf dem Tisch erscheinen und dient uns als tägliches Lebensmittel. In keinem Land der Welt existieren so viele unterschiedliche Brotsorten wie hier in Deutschland. Die Vielfalt ist demnach unerschöpflich, Bäcker/innen sind offensichtlich kreativer als man meint.

Jeder besitzt seine Vorlieben, Geschmäcker sind nun mal recht unterschiedlich. Manch einer schneidet sogar den Rand beim Brot ab und wirft den Abschnitt dann in den Müll. Nun – jeder besitzt auch in dieser Angelegenheit seine individuellen Eigenheiten, aber Brot wegzuwerfen wäre eigentlich ein „No-go“. Selbst bei Weiß- oder Toastbrot greifen einige Zeitgenossen zum Messer und trennen den Rand ab, bevor sie ihn dem Müll zufügen.

Von Armut kann nun wirklich niemand sprechen, eher vom Gegenteil, das wäre Überfluss. Auf der einen Seite wirbt man für Brot für die Welt und auf der anderen Seite möchte man es nicht essen.

Verwirrung

Der eine ist dumm wie Brot, doch in der Not schmeckt dem anderen die Wurst auch ohne Brot. Die Krumen von Hänsel und Gretel dienten mancherorts als Orientierungshilfe und werden vielleicht dem bettelnden Geflügel im Park oder am Hafen gespendet. Brot zu teilen ist uralter Brauch. In vielen Kulturen reicht man zu offiziellen oder in intimen Momenten Brot. Brot steht als Symbol da. Brot im Haus zu haben ist somit mehr, als nur über die Backware als Nahrung zu verfügen, es stellt Wohlstand dar.

In vielen Ländern dieser Welt fehlt Nahrung, fehlt Brot. Dieser Zustand diente schon früheren Generationen als erzieherische Maßnahme, seinen Teller auf, – besser leer zu essen. Schließlich haben die Kinder in Afrika Hunger. Haben sie Hunger? Es wird so erzählt, verbreitet und propagiert, also muss es so sein. Vielleicht empfinden sie den Hunger nicht so, wie er hier zu Lande gespürt wird. Vielleicht.

Täglich sterben so-und-so-viele Menschen, (nur) weil sie nichts zu essen haben. Das oktruiert in unseren Breiten Schuldbewusstsein und man zückt schon wie ferngesteuert die Geldbörse, wenn es kalendarisch Richtung Weihnacht zieht. Gäben die Reichen schon seit Generationen einen Teil ihres Geldes her, könnte man den Hunger dieser Länder stillen. Das ist zumindest ein Gedanke. Final wird dieser Gedanke nie zur Umsetzung gelangen. Warum nicht, ist die Idee etwa falsch?

Märchen und Mythen

Kulturen kann man nicht in einem 4-wöchigen Urlaub verstehen lernen, begreifen oder sie inne haben. Auch dort wo Rinder quer über die Straße laufen, den Verkehr zum Erliegen bringen und nicht den Haken des Metzgers belasten, ist nach unserem Verständnis Hunger vorhanden. Unverständnis demonstrierend schütteln wir den Kopf. Ebenso tun wir selbiges, wenn Hund und Affe auf der Speisekarte stehen.

Wir bringen diesen Gewohnheiten wenig Verständnis gegenüber auf und umgekehrt ist es ebenso. Ein Laib Brot füttert den Hungrigen eine zeitlang. In seinen Gebeten kommt unser täglich Brot nicht vor. Er betet evtl. für andere Werte.

Bildquelle: HIER

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