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Gutes Geld

Gutes GeldIn der Kategorie der geflügelten Worte findet der Suchende den Ausdruck „gutes Geld“. Gelehrt wird jedoch, dass die Verwendung eines Adjektivs nur dann von Sinn ist, wenn auch ein Gegenteil davon existieren könnte, als „schlechtes Geld“. Was wäre das? Es wäre weder schimmelig, noch ungültig, noch moralisch verdorben; aber schlecht.

Schlecht im Sinne von hart erarbeitet? Wäre demzufolge das „gute Geld“ ein leicht verdientes Einkommen? Besitzt Geld überhaupt derlei Attribute? Kann Geld somit „gut“ oder in Zweifelsfall „schlecht“ sein? Wird Geld in seiner Gebrauchsfähigkeit danach bewertet? Nein.

Geld gibt es nur in zwei Betrachtungsweisen: viel oder wenig.

Gutes GeldNiemand möchte sich vorstellen, dass ein individuelles Befindlichkeitsprädikat ausschlaggebend für die Verwendung von Geld zuständig sein könnte. Aussagen à la „Gutes Geld zu Schalter A“ und „Schlechtes Geld zu Schalter B“ brächten Lachsalven hervor.

Geld scheint jederzeit und auch in geringen Mengen willkommen zu sein, denn auch „Kleinvieh macht Mist“, um sich wieder den geflügelten Worten zu übergeben.

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