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Kunst kommt von könnenKunst, als Sammelbegriff für die Ästhetik des Tanzes, der Musik, des Ausdrucks in Wort, wie in der Dramatik, als auch in Form des Bildes eines Rembrandts oder eines unbekannten Künstlers, der seine Kunst der Nachwelt in einer Höhle hinterließ. Kunst besteht demnach in der Form seiner Darstellung, weniger in seiner Absicht.

Der Akteur ist somit gar nicht willens Kunst zu schaffen – er produziert sie lediglich im Auge des Betrachters. Also hinterließ der unbekannte „Künstler“ durch die Höhlenmalerei zunächst eine Information an künftige Betrachter, zumal er nicht davon ausgehen konnte, dass sich tausende Jahre später eine Form der Ästhetik namens Kunst mit seiner Information befasst.

Das aktive Jagen der typischen Nahrung war das hauptsächliche Motiv und scheint es in diesen Tagen wieder zu sein, wobei sich das „Jagen“ auf eine andere Form des „Einfangens“ beschränkt. Das eine gilt nach einem Sieg als erlegt und das andere nach einem Klick als erledigt. Die Gemeinsamkeiten blieben jedoch. Einem Rind war seinerzeit ein „Bitte schön Lächeln“ ebenso wenig abzuringen, wie einer Pizza in der heutigen Zeit.

Kunst kommt von könnenUnd ob das Hinterlassen einer Information als Kunst bezeichnet werden soll, entscheidet das Auge des Betrachters ebenso, wie das Fotografieren der Mahlzeit zu aktuellen Daten. Kunst ist wie Schönheit; es bleibt eine Entscheidung des Konsumenten.

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