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Der minimale Augenblick der GegenwartAlle auf dieser Erde befindlichen Lebewesen nehmen sich wahr. Es liegen drei Zeiten zugrunde: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Aus der Vergangenheit kommend, in der Gegenwart nicht verharrend, sondern sich zur Zukunft hin bewegend, wird der Augenblick der Gegenwart lediglich durch die Synchronität wahrgenommen. Die – einem Ballet – gleichzeitige Aktion der Existenz auf diesem Planeten ermöglicht die gegenseitige Wahrnehmung.

Stünde eine – sich nicht dieser Synchronität entsprechend verhaltende – Existenz neben einer synchron verhaltenden Gegenwart, würde sie nicht wahrgenommen, weil sie sich womöglich schon in der Zukunft, oder noch in der Vergangenheit aufhält. Diese Existenz könnte allerdings direkt vor uns stehen, dennoch sich keine Chance zur Wahrnehmung ergäbe weil, sie nicht mit den auf der Erde passierenden Existenzen synchron passiert.

Der minimale Augenblick der GegenwartSomit ist die Gegenwart lediglich eine Fiktive als Mittler zwischen der Vergangenheit (als Unabänderliche) und der Zukunft (als Werdende). Also befindet sich der Mensch zeittechnisch in permanenter Bewegung und wird lediglich von seinesgleichen (Existenzen auf der Erde) wahrgenommen, weil sie derselben Synchronität unterliegen. Nähme der Mensch also eine andere Synchronität an, wäre es ihm möglich sich einer anderen Dimension zu unterwerfen.

In dieser Dimension wäre er für andere nicht mehr wahrnehmbar. Ist also von „Geistern“ die Rede, befinden sich womöglich Existenzen in Anwesenheit, jedoch nicht in der für die übrige Allgemeinheit wahrnehmbare Synchronität. Demnach könnte angenommen werden, dass eine einmal zugeordnete Synchronität nicht mehr geändert werden kann.

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