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christmasLeben wir in unseren Traditionen, oder wegen der Traditionen? Treffen vielleicht beide Fälle zu, oder hat Tradition mit unserem Leben gar nichts zu tun? Aber die geweihte Nacht kehrt wieder ein, und das nun schon zum wiederholten Male. Die Weihnacht also, oder auch das Weihnachten genannt.

Christliche Institutionen mit traditionellem Charakter. Pfingsten, Ostern und auch die Weihnacht sind Einrichtungen, welche erst aufgrund der Geburt eines Kindes namens Jesus entstanden. Vorher existierten sie nicht. Vorher duftete es nirgends nach Glühwein und Lebkuchen. Existierten schon Supermärkte vor der Zeit der ersten Weihnacht, so stünden ihre Regale mit anderen Dingen voll, denn das Auge suchte vergeblich nach Marzipanstollen, und Weihnachtgänsen.

Auch hier dockt die Wirtschaft als Schmarotzer des Glaubens nahtlos an, und schuf als Indikativ der Jahreszeit das Wort Weihnachtsgeld. Die Geburt des Sohnes des Herrn besitzt also eine unverkennbar pekuniäre Lobby. In glitzerndem Papier liegt sie dann mit einer hübschen Schleife verziert unter dem Tannenbaum der sündfrei Fröhlichen.

War es nicht Jesus, der die Sünden der Welt allein auf sich laden wollte? Na dann kann doch dieser Welt letztlich nichts mehr passieren.

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