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Safety first – Vertrauen ist gutDer neue Klingelton der Großen ist gruselig. Ätzend wäre das richtige Wort. Man mag das Teil gar nicht mehr anfassen. Kleben bleibt man dran und bekommt es nicht mehr von den Händen. Wie diese Fliegenfänger, die man so aus diesen kleinen runden grünen Pappröhrchen zerren muss. Und wenn man zu doll dran gezogen hat, reißen sie unten ab, nehmen Schwung und zack … hängen sie einem in der Frisur.

Da wäre man froh eine Glatze zu haben oder eine Badekappe zu tragen. Aber wer geht schon mit Badekappe ins Büro. Das gibt nur Gerede. Die Nummer mit dem Fliegenfänger kauft dir keine Sau ab. Vielleicht ist das sogar der Grund dafür. Also hat sie was zu verbergen. Sie trifft sich bestimmt wieder mir einem dieser durchlöcherten Loser, die ihre Hose in den Kniekehlen hängen lassen. Wenn diese Schwachmaten mal beim Bankraub flüchten müssten, lägen die reihenweise auf der Gasse.

Hoffentlich kommts nicht dazu, also zum Bankraub. Mit was die jungen Dinger sich aber auch alles abgeben. Und dieser Klingelton, ganz eklig. Vielleicht schreibt sie ihr Tagebuch jetzt ins Handy. Die würde das bringen. Und genau darum soll jetzt auch keiner mehr dran, also ans Gerät. Keiner da, günstige Gelegenheit. Mist – Passwort. Was soll denn der Scheiß, man kann doch der eigenen Familie vertrauen, oder was! Wie ist jetzt bloß das Passwort. Wie heißt ihre beste Freundin noch … äh, Frieda? Babsi? Anastasia? Das würde die doch abkürzen, die würden alle Anna nennen.

Safety first – Vertrauen ist gutAlso, was liebt sie denn so … P L Ü S C H T I E R E und GO … Mist, falsch, noch 2 Versuche. Ok, nur die Ruhe, wer hatte denn in Mathe eine 3 plus, na also, dann nehmen wir mal P L U E S C H T I E R E und GO … haha … Treffer, Jubel und die wollten mich nicht zum neuen Bürgermeister, diese Arschgeigen. So, dann woll’n wir doch mal sehen, was das Frollein Tochter da so alles drauf hat. Ah – Filme, das riecht nach Hinweis. Eigene Filme, das nenne ich mal Ordnung, oder Erziehung.

Bisschen dunkel die Aufnahme. Ist sie das? Was hat sie denn da im Mund und warum bewegt sie den Kopf so nervös … ich … nein … in dem Alter … damals ließ sich noch fehlerfrei von einer Pizza abbeißen. Da musste man nicht drum kämpfen wie eine Hyäne, die das Hinterbein der Antilope aus der Verankerung reißt. Wie das aussieht. Als bekäme das Kind nichts zu essen zuhause. Ach, hier kann man den Ton einschalten. Und warum stöhnen die so beim Pizzaessen und warum hat sie die Bluse jetzt ausgezogen.

Das ist aber auch alles so dunkel, da wundert man sich nicht, bei den Strompreisen. Früher konnte man dafür eine Vier-Zimmer-Wohnung mieten, mitten in der Stadt. Jetzt kostet allein der Strom soviel. Und dann kommt noch die Heizung dazu. Vielleicht ist die Pizza aber auch scharf. Ja da muss man sich Safety first – Vertrauen ist guteben nicht so was Scharfes bestellen, wenn man es nicht vertragen kann. Was macht sie denn jetzt? Die Jeans auch noch ausziehen? Herrje, dann war die Pizza aber wirklich scharf. Peperoni mit doppelt Peperoni.

Es klingelt. An der Türe? Und nun? Wo geht sie hin? Hä? Noch ’ne Pizza?

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