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Mit der Tuff-Tuff zum Mööp-MööpDas klingt immer so friedvoll, niedlich und völlig unverständlich, wenn Erwachsene mit Kleinkindern in diese Art der Kommunikation verfallen. Erschöpft bleibt hier die Überlegung auf der Strecke, warum der wehrlose Dialogpartner diese Sprache besser versteht. Durch die Benutzung von Onomatopoesien, soll eine Art dreidimensionale Sprache entstehen, wobei diese Sprache eine Menge Hintergrundwissen voraussetzt.

Die an klare Kommandos gewöhnten Sprachwindungen im menschlichen Gehirn machen sich schlagartig Gedanken zur fehlerfreien Übersetzung des obigen Textes: Mit der Tuff-Tuff zum Mööp-Mööp. Aha. Was will uns der Linguistiker mitteilen? Da ist also eine museumsreife Dampflok unterwegs und macht typische Geräusche, die immer dann entstehen, wenn jemand Luft durch eine Pfeife bläst. Prima.

Und Mööp-Mööp? Was steckt hinter dieser Chiffre? Eine alte Autohupe mit der Form eines verbogenen Waldhorns, welche mittels Pumpen eines Gummiballs zu derlei Geräuschen veranlasst wird? Das könnte die Lösung sein. Und wo findet der Freund alter Hupen so ein Gerät? An alten Autos natürlich und die wiederum stehen in einem Museum mit Hang zur Technik früherer Tage. Na bitte. War doch simpel.

Was soll dem Hosenmatz also mitgeteilt werden? Dass mit der Bahn ins Technische Museum gefahren wird. Jetzt bliebe nur noch zu klären, ob Erster oder Zweiter Klasse, Senioren- Gruppen- oder Kriegsinvalidenkarte? Vor- oder Nachmittags, spontan oder geplant? Einfach oder Umsiedeln? Was? Streik? Mist!

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