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Mal wieder Schwein gehabtJedes Mal wenn ich ein Schwein sehe oder nur das Wort höre, finden die Drähte in meinem Kopf allein zusammen und produzieren Zusammenhänge. Bei dem einen ruft die Hebamme bei der Geburt: „Schwester, schnell eine Form, sonst wird’s ein Schwein…!“ und beim anderen Zusammenhang prüft ein Engländer seine Beschlagenheit in Sachen „Geflügelter Worte aus Deutschland“ zumal man hier zu Lande gerne Schwein hat, wenn man nicht vom Bus überrollt wird.

Also steht ein Engländer auf einer Party mehr oder minder dumm rum und wird vom Gastgeber gefragt: „Haben Sie schon mit meiner Gattin getanzt?“ „Nein“, sagte der Brite mit leichtem Akzent „das Schwein habe ich noch nicht gehabt…“

Schweine gibt’s also nicht nur als Braten aus dem Ofen mit lecker Sößchen, sondern auch aus Marzipan oder Schokolade. Ein Schwein bringt Glück, Landwirte können vor Freude kaum stehen. Schweine werden auch gerne mit einer Leiter und einem Zylinder auf dem Kopf dargestellt und machen den Schornsteinfeger arbeitslos. Der sagt dann: „Schwein gehabt.“ Oder was?

Kopfbedeckungen können demnach Sinn machen, gehören ergänzend zum Outfit und dienen der tragenden Sau in irgendeiner Form. In folgendem Film’chen trägt auch ein Schwein eine Kopfbedeckung und ich frage mich ernsthaft – nachdem ich die Szene ca. 47 Millionen Mal sah – wozu.

http://www.youtube.com/watch?v=9FXre47Pjy4

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