Den Bartwuchs fördernUnabhängig von regional völlig unterschiedlichen Hormonstörungen, beeinflusst das Dazutun gewisser animalischer Exkremente den Bartwuchs. Vom männlichen Bartwuchs ist die Rede, dennoch es auch einen weiblichen geben soll, der allerdings keinerlei zusätzliches Tuning bedarf.

Diese „Zusätze“ werden nicht in Tuben oder Tiegeln angeboten. Wer sich ihrer bedienen will und die Nachfrage ist seit Jahrhunderten unverändert gigantisch, ist für die Materialbeschaffung selbst verantwortlich.

Vielerorts wird sie zur Plage, zerfrisst Stahlbeton und bekleckert das Revers, eines gerade erst aus der chemischen Reinigung abgeholten Zweireihers. Doch im Gesicht wirkt sie Wunder und selbst der kaum zu ertragende Gestank hält nicht davon ab, sie probat einzusetzen: Taubenscheiße. Weder über Herkunft oder Menge, noch über den Anwendungszeitraum, liegen nachvollziehbare Dokumente parat.

Hier ist jeder seines Glückes Schmied und jeder sein eigener Chef.

Plötzlich greift das Gedächtnis auf fast schon Vergessenes zurück und zaubert eine Taube hervor, welche einen Ölzweig im Schnabel hielt und die Frage, warum Kapitän Noah einen Bart in dieser Pracht trug, findet seine Antwort. Auch wurde die Taube in allen Werken Karl Mays nicht würdig erwähnt, darum nun bekannt sein sollte, warum Indianer mit eher spärlichem Bartwuchs ausgestattet sind.

Nicht jeder graukittlige und mit Schaufel und Eimer Bewaffnete ist ein Angehöriger eines Bodenreinigungsunternehmens, sonder evtl. ein privater Sammler, der seinen Vorrat stabilisiert. Endlich wird mit etwas Mühe und rein biologischem Dazutun, aus einem Milchbart ein Bart und aus einem Milchbubi ein Bub(i). Ein Bart, als optisches Zeichen die Pubertät abgelegt zu haben und zu jenen zu gehören, die sich täglich rasieren, also des Bartes entledigen müssen, ist eine Errungenschaft.

Allein die Tatsache, mit einem, mangels Übung mit dem Rasiermesser, zerfurchten Gesicht an der Kinokasse durchgelassen zu werden, ist überwältigend. Auch die Souveränität an der Discounterkasse beim Einkauf von Waren, welche ein Mindestalter voraussetzen, ist wegweisend. Die Distanz zu anderen Menschen wird als Respekt gewertet, dabei ist es lediglich der bestialische Gestank der Taubenscheiße, welche keine andere Nähe zulässt.

Gegenden, die für das Vorhandensein von Tauben kaum bekannt sind und dazu zählt z. B. Grönland, werden nicht zuletzt darum von Menschen bewohnt, deren Bartwuchs ebenso unspektakulär ist, wie die Artenvielfalt der Bartwuchsbeschleunigungslieferanten vor Ort.

Oftmals greift der unwissende Anwender auf Produkte unbestätigten Hörensagens zurück und beschmiert sich mit Hühnerkacke. Das erzeugt unter Umständen Hautirritationen und hinterlässt evtl. irreparable Schäden. Dieses Risiko sollte auf jeden Fall vermieden und allein daher chemiefreie Taubenscheiße angewendet werden.

Die tägliche Packung im Gesicht beschleunigt den Bartwuchs um ein Vielfaches und hält sowohl lästige Insekten, als auch aufdringliche Vertreter fern. Die Summe der Vorteile ist kaum zu toppen, denn das Naturprodukt ist kostenlos und besitzt keine organ- bzw. gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen.

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„Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.“
Mark Twain (1835-1910), eigentl. Samuel Langhorne Clemens, amerik. Schriftsteller