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Schreiben, schreiben und nichts als schreibenIm Gegensatz zu früheren Zeiten ist Schreiben heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr. Man schreibt selbst und muss sich an niemanden wenden der des Schreibens und Lesens mächtig ist, wie es in früheren Tag üblich war. Es ist ein Schulfach und die Zahl der Analphabeten nimmt jährlich ab.

Sich in schriftlicher Form mitteilen zu können, steht somit auf der Wunschliste vieler Menschen sehr weit oben.

Informationen in geduckter Form, füllen seit jeher Bibliotheken, nun auch das Internet. Texte sind es also, die optisch verschlungen werden und die Zahl derer, die da schreiben, wächst täglich. Nicht nur die Onlineableger der Tageszeitungen werden konsumiert, sondern auch private Berichterstattung und Meinungsbildungen in Blogs. Geschichten und Erzählungen, Erinnerungen und sonstige Schilderungen des Alltags, finden in Blogs ebenso Gehör.

Und immer wieder taucht die Frage auf, wie es jemand zu einem Bestseller schafft, angesichts der vorherrschenden Alternativen. Eine Pauschalantwort wird hier nicht gültig werden können, zumal die Texte thematisch differieren. Hauptsächlich ist jedoch ein Verleger vorrangig. Die Bekanntheit eines Werkes hängt nicht zuletzt auch von der Popularität des Autors und seiner Schreibkunst ab. Wer würde die Werke der Klassiker kennen, wären diese nie verlegt worden?

Es mag evtl. ein wenig naiv erscheinen, aber Texte einem Familienmitglied zur „Begutachtung“ zu überreichen, käme einem Vorsingen bei „Oma“ gleich, wenn man sich bei DSDS zu verdingen beabsichtigt. Eine wohlwollende Kritik hat’s dann oftmals im Köcher und der Wunsch, von allen gemocht zu werden, wirdf zumindest familiär hergestellt.

Außenstehende reagieren neutraler, ehrlicher und fachlich kritischer. Immer wieder schaut man sich die eher niederschmetternden Urteile eines Dieter Bohlen im TV an und ergreift ungewollt Partei für den Gescholtenen. Niemand will diese Person beschämen, beleidigen oder disqualifizieren. Man will sie vor Schaden bewahren, denn auch Nahrungsmittel können treffen und einige Leute, die sich selbst für Begnadete hielten, mussten mit (faulen) Eiern und nicht enden wollenden Buh-Rufen vorlieb nehmen.

Auch hier liegen die CD’s einiger Interpreten wie Blei im Regal. Bei Büchern sieht es nicht anders aus. Worüber soll man schreiben? Soll es witzig und spritzig sein, oder vielleicht romantisch und sinnlich? Soll es ein Abenteuer werden, oder ein Kriminalroman? Neigt man zur Übertreibung, oder ist eher pragmatisch? Womit kann man den Leser bannen? Was ist spannend?

Fragen über Fragen, auf die es nur eine Antwort geben kann: egal was und worüber man schreibt, man sollte ehrlich sein und sich keiner Gefühle schämen. Natürlich darf man lügen, übertreiben und auch mal 5 g’rade sein lassen. Diese Art Ehrlichkeit ist nicht gemeint. Den Leser allerdings für dumm verkaufen zu wollen, ist die Ehrlichkeit, die gemeint ist.

Zu schreiben, um damit berühmt zu werden oder um bekannt zu werden? Derlei Unterfangen wäre auch eine dieser Unehrlichkeiten, die sich dauerhaft nicht etablieren können. Könnte man bloß so schreiben wie der und der…

Den Stil eines anderen Autors zu kopieren ist nicht von Sinn. Man unterdrückt gleichsam die Fähigkeit, einen eigenen Stil zu entwickeln. Die Art und Weise der Erklärungen, der Vergleiche, der Beschreibungen und Betrachtungen sind es, die den Leser ansprechen. Die Sympathie spielt eine große Rolle. Nicht selten sind gerade die Schurken in Kriminalromanen ausgesprochene Sympathieträger.

Vielleicht spielte auch Sympathie und die Gunst des Lesers, bzw. des Zuschauers eine Rolle bei Harry Potter und den Chroniken von Narnia. Bedenkt man, dass beides Phantasieabenteuer sind, aber die Chroniken von Narnia von C. S. Lewis bereits in den 50er Jahren geschrieben wurden.

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