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Achtung! Kinderschänder!Wahrscheinlich hat es sie schon immer gegeben und wahrscheinlich wird es sie immer geben: Kinderschänder! Sie leben unbehelligt unter uns und fürchten offensichtlich weder Tod noch Teufel. Ihre Dreistigkeit machte erst unlängst Schlagzeilen, als sich ein solch Gestörter während seiner Tat filmte, bzw. fotografierte. Und wieder wurde einer dieser, deren sexuelle Orientierung völlig entgleist ist verurteilt. Ein selbsternannter Guru, ein Sektenführer, ein Kinderschänder.

Es gehört schon fast zum täglichen Leben, zum kulturellen Dasein und zur Schaustellung, wenn jemand an den Pranger gestellt und verurteilt wird. Von den Tätern wird gesprochen, die Opfer kommen nicht zu Wort. Sie müssen sich ein Leben lang mit den gehabten Erlebnissen plagen und sie versuchen zu verarbeiten. Manchmal gelingt es, oftmals jedoch nicht und der kleinste Anlass versetzt die Opfer wieder in die Position des schutzlos Ausgelieferten.

Wo waren die Eltern, wo waren jene, die dem Wort Aufsichtspflicht unterliegen? Es bleiben Fragen ohne Antworten. Kopfschütteln und Unverständnis hinter den vor das Gesicht gehaltenen Händen, lapidares Schulterzucken und andere verzichtbare Mimikry geraten zum Standard. Nach Schuld wird gefragt und Schuld wird zugewiesen. Depotwirkung erkennt man keine, denn der nächste Kinderschänder grinst über das ganze Gesicht. Man wird in den Schlagzeilen von ihm lesen…

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