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000Ab und zu treffen Emails mit der Bitte ein, diesen und jenen Beitrag zu löschen. Der entsprechende Link ist dann auch dabei, das hilft beim Finden. Ein Mausklick reicht aus – und der betreffende Artikel verschwindet ins Nichts. Man trennt sich jedoch recht ungern von einigen Dingen und im Netz ist es ähnlich. Sämtliche Links zu eben diesem Beitrag greifen ins Klo, bescheren eine 404 oder machen sonst wie unlieb auf sich aufmerksam.

Also löscht man nur zaghaft. Bei Pressemeldungen ist die Sachlage anders. Da weist wer-auch-immer auf etwas hin, informiert oder gibt weiss-der-Geier-was bekannt. Und dann floppt die Sache, wird vom Netz genommen und der Link aus der PM greift volle Möhre ins Dings. Pech. Also nimmt man die PM raus, ruft den Löschzug und weg ist das Teil.

Das ist im WWW machbar. Für die Cache-Sammlungen div. Dienstleister und Fremdanbieter bin ich weder verantwortlich, noch haftbar. Da steht es jedoch noch bis zum Abwinken drin.

Auch gewisse Einträge in der Blogroll bieten ein ähnliches Schauspiel. Der User klickt drauf, die Ziel-URL existiert nicht mehr und schon wird das Gesicht lang und länger. Wen trifft die Schuld? Klar doch, wen sonst. Nein, ich möchte nicht jeden Tag alle Inhalte der Blogroll anklicken, um eine Ziel-URL aufzurufen. Nein, ich möchte nicht als Tester degradiert werden, die für den Fall eines Nichtvorhandenseins (404) den Blogroll-Eintrag löscht.

Und ich möchte auch keinesfalls die ohnehin schon recht umfangreichen Pflichtangaben im Impressum mit den Worten ergänzen: Lieber Besucher, falls die eine oder andere URL nicht mehr erreichbar ist, liegt es nicht an mir. Ich bitte mehrfach um Verständnis.

Besonders drollig finde ich die Überschriften mancher Blogrolls, wenn da steht: Hier lese ich auch. Und dann folgt eine nicht enden wollende Liste. Mal im Ernst. Wer soll das glauben…

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