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Der Kampf um die KlicksEs sind nicht nur die bekannten Portale, welche um die Gunst des WWW-Users buhlen, es sind vorrangig die privaten und weniger bekannten Webseiten, die ein kleines Stück vom großen Kuchen bekommen wollen. Viele findige Seitenbetreiber nutzen den Erfolg großer Portale und springen auf einen fahrenden Zug. Die Satelliten um das Portal Twitter sind kaum noch zu zählen. Der Erfindungsreichtum scheint sich hier zu überschlagen.

Aber nicht nur Twitter steht im Fokus, sondern die breite Masse der Blogs. Die Verbreitung von News über die Presseportale ist hier von Rang. Noch nie war die Beteiligung derart hoch wie in der vergangenen Zeit. Jedes Unternehmen scheint mittlerweile eine Pressemitteilung zu verfassen, so es Neuigkeiten im Umfeld der Firma gibt, oder sich Änderungen jeder Art innerbetrieblich darstellen.

Blogs werden plötzlich wahrgenommen

Wer Pressemitteilungen in sein Blog einbindet und seine Leser mit täglichem Geschehen informieren will, sollte das tun. Auch stehen einem Blogbetreiber ausreichend Möglichkeiten zur Verfügung, seine eigenen Pressenews zu publizieren. Der Service etlicher Portale ist kostenlos und steht jedem zur Verfügung. Die Flut der Vorabinformationen aus allen erdenklichen Bereichen wächst zunehmend, die Hoffnung einer schnellen und flächendeckenden Verteilung somit auch. Blogs besitzen eine starke Lobby.

Das Internet hat sich als Medium lange und schleichend als nicht ganz so ernstzunehmend plötzlich entwickelt. Mehr und mehr drängen Menschen allerorts ins Netz der Netze und wollen etwas ganz Bestimmtes: in erster Linie Informationen. Sich diesem Wunsch zu verschließen kann nicht das Bestreben sein. Demzufolge liefern Verlage, Dienstleister und Industrie jedwede Form von Informationen per Presseanzeige.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Trotz ständig wachsender Leserschar leisten es sich einige Webseiten immer noch, keinerlei Bewegung feststellen zu lassen. So stehen sie da wie eingefroren, einsam und verlassen. Die Schnäppchenjäger und Sparfüchse sprengen jede Vorstellung in Sachen Seitenaufrufe und werden seitens der Betreiber aktuell über Kaufangebote unterrichtet. Ob neuer Fernseher, Auto oder Urlaub, Spielkonsole oder Theatervorstellung, man ist als Besucher dieser Portale bestens informiert und nicht zuletzt das macht den Erfolg dieser Portale aus.

Unterhaltung völlig anderer Art bieten Online-Spiele, die ohne kompliziertes Anmeldeprozedere zum Mitmachen animieren. Versteigerungen und Kennenlernen im Internet stellt heutzutage kein Problem mehr dar. Per Mausklick navigiert der WWW-Nutzer von einer Seite zur nächsten, was nicht gefällt wird nicht mehr besucht. Interessant müssen Webseiten sein und informieren sollten sie auch, zumindest über das eigene Portfolio.

Sex sells

Neues aus der Promi-Szene, Gerüchte und Geschichten, Videos und Fotos, all das liegt schon seit Großvaters Zeiten auf dem Tisch eines Frisörs: das WWW ist schneller. Hier stehen binnen weniger Sekunden Texte und Fotos parat, die sich erst vor wenigen Momenten am anderen Ende der Erde ereignet haben. Der frühe Vogel fängt den Wurm und den Letzten beißen die Hunde. Bekannte Volksweisheiten im Fokus des Internetgemeinde bewahrheiten sich erneut.

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3 Responses to “Der Kampf um die Klicks”

  1. Carsten sagt:

    Ja, das Web hat die Welt schon ganz schön verändert. Aber vorallem das Web ansich hat sich in den letzten Jahren sehr verändert.
    Ich finde es schon echt klasse, dass man zu fast jedem Thema etwas findet und vorallem zu den meisten Fragen auch die passenden Antworten findet. Allerdings muss man da auch schon immer ein bisschen die Dinge hinterfragen, die man im Internet findet. Schließlich steht nirgendswo geschrieben, dass alles war sein muss, was im weiten WWW zu lesen ist.

    Ein schönes Wochenende,
    Carsten

  2. Petra sagt:

    Tja, warst du dort, Carsten? Die Stiftung Beiserhaus gibt`s leider noch und sie ist – pädagogisch gesehen – ziemlich fragwürdig. Dies kann ich aus eigener Erfahrung sagen und beurteilen.
    Schade, dass manche Eltern als Eltern versagen… aber was dann kommt, ist oft nicht besser. Angefangen mit dem Jugendamt und den kompetenten – oder auch eben meistens inkompetenten – Erziehern, tja, diese Kinder und Jugendlichen haben – salopp gesagt, die „Arschkarte “ gezogen.

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