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Mediendisput: „Das Ende des Journalismus: Ist unsere Mediendemokratie noch zu retten?“

Mediendisput: 'Das Ende des Journalismus: Ist unsere Mediendemokratie noch zu retten?'Berlin – Bedeutet das Verschwinden der gedruckten Zeitung das Ende des Journalismus? Muss der Staat die Presse retten? Brauchen wir eine öffentlich-rechtliche Zeitung? Und sind Blogs, Twitter, Google und Co. eine ernsthafte Konkurrenz für professionelle Journalisten?

Am 23. Juni um 19 Uhr laden der Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, Staatssekretär Dr. Karl-Heinz Klär, das Netzwerk Recherche sowie die Medienforscher Prof. Dr. Stephan Weichert und Leif Kramp im Rahmen der renommierten Veranstaltungsreihe „MainzerMedienDisput“ zur Diskussion nach Berlin-Mitte in die Ministergärten. Anlässlich der beiden Buchveröffentlichungen „Wozu noch Zeitungen? Wie das Internet die Presse revolutioniert“ (Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen) und „Die Alpha-Journalisten 2.0. Deutschlands neue Wortführer im Portrait“ (Herbert von Halem, Köln) diskutieren Wortführer aus Presse und New Digital Journalism mit dem Publikum über den publizistischen Formenwandel und drohende Gefahren für unsere Mediendemokratie.

Dem deutschen Mediensystem steht ein Epochenwechsel bevor: Während in den USA ein Zeitungstitel nach dem anderen eingestellt wird und selbst Qualitätsblätter wie die „New York Times“ ins Schlingern geraten, wächst auch in Deutschland die Angst. Ein brach liegender Anzeigenmarkt, Auflagen im freien Fall und ein rasanter Mediennutzungswandel stellen Medienhäuser vor die Frage, wie sie guten, unabhängigen Journalismus weiterhin finanzieren können. Auch mit einem kritischen Blick auf die Bundestagswahl 2009 drängt sich die Frage auf, wie die Presse ihre Funktion als „Wächter der Demokratie“ noch leisten kann und welche alternativen Formen und Akteure der öffentlichen Kommunikation an Bedeutung gewinnen.

Über das „Ende des Journalismus. Ist unsere Mediendemokratie noch zu retten?“ diskutieren:

• Wolfgang Blau (Chefredakteur „Zeit Online“)
• Stephan-Andreas Casdorff (Chefredakteur „Der Tagesspiegel“)
• Brigitte Fehrle (Stellv. Chefredakteurin „Berliner Zeitung“)
• Hans-Juergen Jakobs (Chefredakteur „sueddeutsche.de“)
• Frank A. Meyer (Moderator und Journalist, Ringier Verlag)
• Mario Sixtus (Videoproduzent und Blogger, „Der Elektrische Reporter“)

sowie die Herausgeber

• Prof. Dr. Stephan Weichert (Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation)
• Leif Kramp (freier Journalist und Medienwissenschaftler)

und
• Dr. Christian Zabel (Deutsche Telekom AG).

Moderation:
• Dr. Thomas Leif (Chefreporter SWR)

Anmeldungen an Dr. Cornelia Dömer, Referatsleiterin Veranstaltungen, Gästehaus; Medien Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und der Europäischen Union In den Ministergärten 6, 10117 Berlin Telefon 030 72629-1170, Telefax 030 72629-1270 mailto:cdoemer@lv.rlp.de .

Pressekontakt:
Prof. Dr. Stephan Weichert
Leif Kramp

Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation
Paul-Dessau-Str. 6
22761 Hamburg
Tel 040.300 30 89 – 0
Fax 040.300 30 89-15

Mobil: 0170-3105138

S.Weichert@macromedia.de
L.Kramp@macromedia.de

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3 Responses to “Ist unsere Mediendemokratie noch zu retten?”

  1. Lutz Spilker sagt:

    Einerseits kann ich derlei Diskussionen nicht ertragen, zumal ich eine Art Rechtfertigung zur Sicherung der eigenen Position darin sehe und andererseits frage ich mich ernsthaft, warum eine Diskussion mit diesem Thema erst jetzt kommt….

    Hallo wach!

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